<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870</id><updated>2011-08-05T20:22:18.089+02:00</updated><category term='Wolfgang Mehl'/><category term='Marcus Bauer'/><category term='Christina Röhrer'/><category term='Katharina Bogner'/><title type='text'>Klima_LOG</title><subtitle type='html'>Tourismus und Klimawandel - Tourism and Climate Change</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>respect</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05440267144589126121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>33</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-8035306275538805465</id><published>2009-12-19T01:55:00.012+01:00</published><updated>2009-12-19T11:26:20.311+01:00</updated><title type='text'>Gescheitert</title><content type='html'>Wolfgang Mehl aus Kopenhagen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kopenhagen ist gescheitert. Die größte Klimakonferenz aller Zeiten endet mit einem Minimalkompromiss, der nur als Klimakatastrophe bezeichnet werden kann.&lt;br /&gt;Ein afrikanischer Delegierter, der vor mir stehend Präsident Obamas Pressekonferenz am Bildschirm verfolgte, brachte es mit der gleichzeitig geschriebenen SMS auf den Punkt "We have lost". Verloren haben alle, vor allem aber die am schwersten vom Klimawandel betroffenen ärmsten Länder dieser Erde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FAB sollte es sein, das Kopenhagener Klimaschutzabkommen, fair ambitiös und bindend. Geblieben ist eine vage politische Deklaration ohne konkrete Ziele und Verpflichtungen. Ihre Reduktionsziele bis 2020 dürfen sich die Industriestaaten nach einem "wer hat Lust zu ein bisserl freiwilligem Klimaschutz" mehr oder minder selber aussuchen. Zahlen müssen bis 1. Februar 2010 genannt werden.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sywq7-cB1JI/AAAAAAAAAIk/hSep2m5qYiY/s1600-h/IMG_3130.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 316px; height: 237px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sywq7-cB1JI/AAAAAAAAAIk/hSep2m5qYiY/s320/IMG_3130.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5416751661681071250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gesamtziel "minus 80 Prozent Treibhausgasemissionen" für die Industriestaaten gesamt bis 2050 ist im letzten Moment völlig aus dem Text entfernt worden.&lt;br /&gt;Der Waldschutz und viele weitere wichtige Fragen wurden vertagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein völkerrechtlich verbindlicher Vertrag könnte bis zur COP16 Ende 2010 stehen, aber auch das ist nur eine Absichtserklärung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einzig die Zusage von je 30 Milliarden $ Soforthilfe per Jahr 2010-2012 und 100 Milliarden per Jahr ab 2020 für Klimaschutz und Klimawandelanpassung in den Entwicklungsländern bleiben als Pluspunkte über.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztendlich wurder der Copenhagen Accord auch im Schlußplenum von vielen AOSIS, lateinamerikanischen und afrikanischen Staaten abgelehnt und konnte nur in der schwächst denkbaren Form "the Conference takes note of" beschlossen werden. Der berechtigte Widerstand vieler Länder musste dokumentiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;120 Staats- und Regierungschefs fahren mit leeren Händen nach Hause. Die "Copenhagen Accords" sind ein verzweifelter, aber missglückter Versuch mit einer äußerst schwachen politischen Abschlussdeklaration das Gesicht zu wahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein "Fossil of the Day" haben sich sehr viele redlich verdient.&lt;br /&gt;Nach meiner persönlichen Überzeugung wäre ein klares und lautes Scheitern besser gewesen als dieser Katastrophen-Kompromiss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hätte vielleicht ein kollektives Aufwachen und komplett neue Ansätze ermöglicht. Z.B ein globales Kohlenstoff-Budget, berechnet entsprechend dem maximal-2-Grad-Ziel, das zu gleichen Teilen auf alle Menschen aufgeteilt wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-8035306275538805465?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/8035306275538805465/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=8035306275538805465' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8035306275538805465'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8035306275538805465'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/12/gescheitert.html' title='Gescheitert'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sywq7-cB1JI/AAAAAAAAAIk/hSep2m5qYiY/s72-c/IMG_3130.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-5842628223442795376</id><published>2009-12-18T11:54:00.011+01:00</published><updated>2009-12-18T15:04:50.732+01:00</updated><title type='text'>Kopenhagen - die letzten Stunden beginnen</title><content type='html'>Parallel zum gerade begonnen informellen High Level Plenary mit 120 Staats- und Regierungschef, das allgemein als entscheidend betrachtet wird, dominieren Gerüchte das Kopenhagener Bella Center.&lt;br /&gt;Angesichts der längst eingestandenen Unmöglichkeit, hier in Kopenhagen einen völkerrrechtlichen bindenden Klimavertrag für die Zeit nach Auslaufen des Kyoto-Vertrages zu erzielen, fokusiert sich die Arbeit auf eine mehr oder weniger bindende politische Deklaration, die dann im Laufe des Jahres 2010 in einen Vertrag umgewandelt werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SytuUN9VzHI/AAAAAAAAAIU/Cy_RAiVXJJo/s1600-h/snowmen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 253px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SytuUN9VzHI/AAAAAAAAAIU/Cy_RAiVXJJo/s320/snowmen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5416544270466534514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Gefahr ist groß, dass eine 2-seitige Schlußdeklaration zusammengestellt wird, die gerade mal das 2-Grad-Ziel festschreibt und eine 100 Milliarden $ Finanzierung für Klimaschutz- und Anpassung in den Entwicklungsländern verspricht.&lt;br /&gt;Konkrete Reduktionsziele bis 2020 für Industrieländer kommen möglicherweise in dieser politischen Deklaration (auch der Titel des Dokuments ist weiterhin umstritten) gar nicht vor, entscheidende Fragen wie der Waldschutz oder die Flugverkehrsemissionen werden wohl jedenfalls vertagt.&lt;br /&gt;Brasiliens Präsident Lula hofft auf ein Wunder in den letzten Stunden, Hugo Chavez meint, wohl zu Recht "Wäre das Klima eine Bank, wäre es gerettet worden".&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SyturBHnWtI/AAAAAAAAAIc/KPr_uBMVC08/s1600-h/IMG_3125.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 158px; height: 117px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SyturBHnWtI/AAAAAAAAAIc/KPr_uBMVC08/s320/IMG_3125.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5416544662156958418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;US-Präsident Obamas Rede bringt wenig Neues, es bleibt beim "Angebot" 17 % Reduktion zu 2005, was gerade mal 4 % auf Basis 1990 sind. Der entscheidende Punkt ist die externe Prüfung der Emissionsentwicklung der Schwellenländer, de facto die Machtfrage zwischen China und den USA.&lt;br /&gt;Ein langer Tag und wohl eine lange Nacht stehen noch bevor.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-5842628223442795376?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/5842628223442795376/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=5842628223442795376' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/5842628223442795376'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/5842628223442795376'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/12/kopenhagen-die-letzten-stunden-beginnen.html' title='Kopenhagen - die letzten Stunden beginnen'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SytuUN9VzHI/AAAAAAAAAIU/Cy_RAiVXJJo/s72-c/snowmen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-6186736859169866454</id><published>2009-12-17T14:58:00.004+01:00</published><updated>2009-12-17T15:04:45.477+01:00</updated><title type='text'>Chaos in Kopenhagen – Konferenzausgang ungewiss</title><content type='html'>Wolfgang Mehl aus Kopenhagen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am vorletzten Tag der größten Klimakonferenz aller Zeiten beherrschen Unsicherheit, Nervosität, allgemeines Blockieren und Chaos auf vielen Ebenen das Konferenzleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zugang für Oberserver und NGOs wurde aus „Kapazitäts- und Sicherheitsgründen“ für die letzten beiden Konferenztage auf symbolische 300 VertreterInnen (inklusive der Industrie-Lobbyisten) eingeschränkt.&lt;br /&gt;Der Autor dieser Zeilen ist einer dieser letzten Mohikaner.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Syo5oHYyIjI/AAAAAAAAAIE/xr6ewfSGM2U/s1600-h/WM_Isbj%C3%B6rn.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 212px; height: 158px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Syo5oHYyIjI/AAAAAAAAAIE/xr6ewfSGM2U/s320/WM_Isbj%C3%B6rn.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5416204863206990386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Arbeitspapiere der Hauptgruppen (AWG-LCA und AWG-KP), die am Freitag von den Vorsitzenden vorgelegt wurden, sind inzwischen mehrfach überarbeitet und erweitert worden.&lt;br /&gt;Insgesamt sind die Texte deutlich schwächer und weniger konkret als Ende der ersten Verhandlungswoche.&lt;br /&gt;Jeder Versuch über relative Klimaschutzziele für die Entwicklungsländer zu sprechen bevor konkrete Zahlen für die Verpflichtungen der Industrieländer am Tisch liegen, werden von ersteren strikt abgelehnt.&lt;br /&gt;Verständlich angesichts der provokanten Nicht-Übernahme von Verantwortung seitens der reichen Länder dieser Erde in den Jahren seit Kyoto 1997.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die bisher vorgelegten Reduktionsverpflichtungsangebote der Industriestaaten reichen gerade mal für 15 bis 20% weniger Treibhausgase bis 2020. Zahlen die zu 3 bis 4 Grad Erderwärmung statt der maximal erträglichen von 2 Grad führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Syo6CQd6RKI/AAAAAAAAAIM/8s8kF-PmkyU/s1600-h/IMG_3101.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 231px; height: 173px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Syo6CQd6RKI/AAAAAAAAAIM/8s8kF-PmkyU/s320/IMG_3101.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5416205312321012898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eine schwer zu lösende Patt-Situation und eine große Gefahr dass Freitagnacht eine Matt-Situation für das Weltklima als Ergebnis entsteht.&lt;br /&gt;Eventuell durch eine schwache politische Absichtserklärung der 120 anwesenden Staats- und Regierungschefs „behübscht“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein großer politischer Poker und Machtkampf mit ungewissem Ausgang auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs steht jedenfalls für die letzten beiden Nächte in Kopenhagen bevor.&lt;br /&gt;Die Gefahr, dass dabei das Weltklima auf der Strecke bleibt ist leider sehr groß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-6186736859169866454?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/6186736859169866454/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=6186736859169866454' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/6186736859169866454'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/6186736859169866454'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/12/chaos-in-kopenhagen-konferenzausgang.html' title='Chaos in Kopenhagen – Konferenzausgang ungewiss'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Syo5oHYyIjI/AAAAAAAAAIE/xr6ewfSGM2U/s72-c/WM_Isbj%C3%B6rn.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-7342614262052892986</id><published>2009-12-13T22:17:00.005+01:00</published><updated>2010-02-01T18:17:18.140+01:00</updated><title type='text'>Geld hat ein „Mascherl“</title><content type='html'>Vieles im komplizierten Prozess der Klimaverhandlungen ist nur im Zusammenhang oder in Kombination mit anderen Themen richtig zu verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein schönes Beispiel hierfür ist das am Freitag von der EU stolz verkündete „Klimaschutz-Soforthilfepaket“ für die vom Klimaschutz bereits heute viel stärker betroffenen Entwicklungsländer. In Summe 7,2 Milliarden €, jeweils 2,4 pro Jahr von 2010 bis 2012. Angeblich mussten rund 10 der 27 EU-Länder mit sehr viel Nachdruck zu einem Beitrag überredet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klingt gut auf den ersten Blick. Die Begeisterung seitens der in den Klimaverhandlungen als G77 zusammengefassten Entwicklungsländer und der im Kopenhagener Bella Center versammelten entwicklungs- und umweltpolitischen NGOs hielt sich trotzdem in überschaubaren Grenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat gute Gründe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen ist die Summe im Verhältnis zu den Beiträgen die laut wissenschaftlichem State of the Art notwendig ist marginal. Man geht davon aus, dass ca. je 150 Milliarden € pro Jahr, gleich aufgeteilt auf Klimawandelanpassungsmaßnahmen und klimafreundliche Technik im Süden notwendig sind. Nicht allein von der EU, aber von allen Industrieländern zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens fehlt die langfristige Perspektive. Um nachhaltige Entwicklung im Süden zu ermöglichen ist eine verlässlich-kontinuierliche Finanzierung weit über 2020 hinaus notwendig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich, und das führt zurück zur Geschichte mit dem Mascherl: Zum größten Teil handelt es sich um kein neues Geld, keine neuen Unterstützungen sondern um anders gewidmete Beiträge, z.B. aus den herkömmlichen Entwicklungszusammenarbeits-Mitteln. Altes Geld mit neuem „Mascherl“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Tatsache, die von vielen Entwicklungsländern als Provokation gesehen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klimagerechtigkeit sieht anders aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-7342614262052892986?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/7342614262052892986/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=7342614262052892986' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/7342614262052892986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/7342614262052892986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/12/normal-0-21-false-false-false.html' title='Geld hat ein „Mascherl“'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-9071996037185585702</id><published>2009-12-11T12:57:00.007+01:00</published><updated>2009-12-11T16:37:38.937+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SyI0XocY5eI/AAAAAAAAAHk/7Ixjwm9pxT0/s1600-h/IMG_3065.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 287px; height: 215px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SyI0XocY5eI/AAAAAAAAAHk/7Ixjwm9pxT0/s320/IMG_3065.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5413947282650883554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Copenhagen: it should be FAB - fair, ambitious and binding&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein neues Kürzel der an Abkürzungen und Metasprache reichen Klimaverhandlungen hat die erste Woche der Kopenhagen-Verhandlungen geprägt: Fair soll er sein, der neue Klimavertrag, ambitiös und völkerrechtlich verbindlich.&lt;br /&gt;Was darunter zu verstehen ist, darüber gehen die Meinungen und Positionen jedoch wie befürchtet und sich schon lange abzeichnend leider meilenweit auseinander.&lt;br /&gt;Taktisch prägen die ersten Verhandlungstage die Prinzipien, die schon alle Weltklimakonferenzen der letzten Jahren zu mehr oder minder großen Klimakatastrophen gemacht hat: Wer sich bewegt, hat verloren, Position halten um jeden Preis, keinen Deut nachgeben bevor die Minister kommen.&lt;br /&gt;Das Spiel mit ungewissem Ausgang für die Zukunft der Menschheit wird noch immer nach dem Grundprinzip betrieben „wer am wenigsten für den Klimaschutz tun muss hat gewonnen“. Ein Pokerspiel mit gefährlichen Konsequenzen beruhend auf dominierend sektoralen Interessen der verschiedenen Verhandler.&lt;br /&gt;Eine gewisse Dynamik lässt sich jedenfalls für die zweite Woche schon allein dadurch erwarten, dass der Übergang zum politischen High Level Segment diesmal zweistufig erfolgt. Erst dürfen die (Umwelt)minister ran, dann die Regierungschefs.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SyI0sXa1pLI/AAAAAAAAAHs/_2wujtzOZWk/s1600-h/IMG_3066.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 218px; height: 163px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SyI0sXa1pLI/AAAAAAAAAHs/_2wujtzOZWk/s200/IMG_3066.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5413947638858228914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Einige Highlights der ersten Verhandlungstage:&lt;br /&gt;• Saudi-Arabien bestätigt seine Rolle als Top-Bad-Guy schon im Eröffnungsplenum und stellt den Klimawandel unter Hinweis auf die britische Klimadaten-Affäre noch einmal grundsätzlich in Frage.&lt;br /&gt;• Österreich bekommt bereits am ersten Konferenztag gemeinsam mit Finnland und Schweden ein „Fossil of the Day“. Zwar nicht für die in der EU-27 einzigartige Verfehlung der Kyoto-Ziele, sondern für einen Vorstoß zur kreativen zusätzlichen Klimabilanz-Anrechnung von Waldzuwachs.&lt;br /&gt;• Ein Geheimpapier des dänischen Ministerpräsidenten, veröffentlicht von der brittischen Tageszeitung „The Guardian“ das angeblich nicht einmal mit der zuständigen Kliministerin (ja, Dänemark hat eine solche) abgesprochen war, empört die Entwicklungsländer, weil eine Trennung zwischen Schwellenländern mit Reduktionszielen und ärmeren Entwicklungsländern ohne Reduktionsziele vorgesehen ist.&lt;br /&gt;• Ein Vorstoß der ärmsten und stäkst betroffenen Länder unter Führung der AOSIS (die pazifischen Kleine-Insel-Staaten, die buchstäblich gegen das Untergehen kämpfen), die ein Limit für die Erderwärmung von 1,5 statt 2 Grad fordern, droht die Gesamtgruppe der Entwicklungsländer (G77) zu spalten. Ein Teil der AOSIS-Delegationen verlässt zeitweise die Verhandlungen.&lt;br /&gt;• Die EU ringt auf Regierungschefebene um eine Sofort-Finanzierung für Anpassungsmaßnahmen im Süden, die die Entwicklungsländer verhandlungsbereit bezüglich Reduktionszielen stimmen soll. Beschlossen werden rund 2,4 Milliarden € per Jahr ab sofort. Ein Tropfen auf den heißen Stein und ein Schelm wer mit den Bankenhilfspaketen vergleicht. Internationale Studien berechnen dass ca. 70 Milliarden € per Jahr für Anpassung im Süden notwendig wären und nochmals so viel für klimafreundliche Technologie.&lt;br /&gt;• UNFCCC Generalsekretär De Boer überrascht mit der Ankündigung dass es am Ende der Konferenz wohl 2 Abschlüsse geben wird, eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls und eine Extra-Regelung für Staaten für die USA. Beobachter rätseln über die dahinterstehende Taktik zu diesem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SyI08nM-0jI/AAAAAAAAAH0/4rIhslQwUBk/s1600-h/IMG_3064.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 254px; height: 190px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SyI08nM-0jI/AAAAAAAAAH0/4rIhslQwUBk/s320/IMG_3064.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5413947917972984370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Hauptfrage für die kommende Politikerwoche lautet: Wird es zumindest ein Hopenhagen Deal oder steht uns eine CCCCC (Copenhagen Climate Change Conference Catastrophe) bevor?&lt;br /&gt;Es werden wohl schwierige, lange und spannende Nächte werden.&lt;br /&gt;Jedenfalls wäre im Zweifelsfall ein lautes und weltweit peinliches Scheitern für die Zukunft der Klimaverhandlungen besser als ein schwaches Abkommen, dass echten Klimaschutz für Jahre blockiert und mit viel PR-Aufwand als politischer Erfolg verkauft wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztgültig geht es um nicht mehr oder weniger als ein hochkomplexe Geflecht der weltweiten Infrastruktur von Energieerzeugung, Mobilität und Ernährung in kurzer Zeit radikal umzustellen, andere Konsummuster zu verankern und einen Ausgleich zwischen den reichen Nationen und den armen Ländern des Südens herzustellen.&lt;br /&gt;Der Klimawandel mischt die Karten im politischen Kräftemessen neu: China steigt zur neuen Supermacht auf und besetzt die Leerstelle, die die zerbröselnde Sowjetunion hinterlassen hat. Die USA und China besitzen als größte Treibhausgasnationen die Fähigkeit zum ökologischen Overkill. Ohne sie geht nichts, und nur sie können einen Deal zum Erfolg führen. Die EU hat bis jetzt keinen Platz mit Bedeutung und echter politischer Macht dazwischen gefunden&lt;br /&gt;Und auch die Neutralität ist in Zeiten der globalen Erwärmung keine Alternative: Beim Klimawandel kann es keine blockfreien Länder geben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-9071996037185585702?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/9071996037185585702/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=9071996037185585702' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/9071996037185585702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/9071996037185585702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/12/copenhagen-it-should-be-fab-fair.html' title=''/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SyI0XocY5eI/AAAAAAAAAHk/7Ixjwm9pxT0/s72-c/IMG_3065.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-6634114030288679196</id><published>2009-11-27T11:52:00.012+01:00</published><updated>2009-12-06T20:17:43.273+01:00</updated><title type='text'>Kopenhagen: warten auf ein Wunder</title><content type='html'>Seit der vorletzten UN-Klimakonferenz in Bali im Dezember 2007 weiß es die ganze Welt: Der Weltklimagipfel in Kopenhagen Ende 2009 wird der wichtigste in der Geschichte der Klimaverhandlungen. Ein neues, ehrgeiziges und ambitioniertes Klimaabkommen soll beschlossen werden, das weit über die Kyoto-Ziele hinaus geht und die Weltklimapolitik bis 2020 bestimmen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eckdaten dieses neuen Abkommens sollen eine Stabilisierung der globalen Durchschnittstemperatur auf zwei Grad plus über dem vorindustriellen Niveau, eine gerechte Lastenverteilung zwischen Industrie- und Schwellenländern sowie eine umfassende Finanzierung der Anpassungsmaßnahmen, vor allem in den ärmsten Ländern der Welt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sw-y2k6iXuI/AAAAAAAAAHU/hg12UremPpE/s1600/ClimateNegotiations.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 636px; height: 479px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sw-y2k6iXuI/AAAAAAAAAHU/hg12UremPpE/s1600/ClimateNegotiations.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Zahl der Zwischenverhandlungen und Unterarbeitsgruppen zu Klimarahmenkonvention und Kyoto-Protokoll erst verdoppelt. Dann immer weiter erhöht. Seit Monaten konferieren die zuständigen Beamten der Vertragsstaaten fast ohne Pause. Der schwedische EU-Vorsitz unter dem konservativen Premier Reinfeldt hat ein ambitioniertes Kopenhagen-Abkommen zum mit Abstand wichtigsten Ziel der Präsidentschaft erklärt, zumindest die schwedische Bevölkerung unterstützt laut Umfragen trotz Wirtschaftskrise diese Priorisierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue Studien und Berichte veröffentlicht werden, dass der Klimawandel rapider voranschreitet als die schlimmsten IPCC-Szenarios prognostizieren, oder dass die Arktis schneller schmilzt als in allen Berechnungen kalkuliert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem stehen die Verhandlungen wenige Wochen vor dem Beginn der größten Klimakonferenz aller Zeiten vor dem totalen Scheitern und die politischen Schwergewichte der Welt beginnen mit massivem Zurückschrauben der Erwartungen einer völligen Blamage vorzubeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach Ende Oktober in Seattle: "Nach Kopenhagen können wir vielleicht nicht erwarten, in allen Punkten übereinzustimmen", schränkte er ein. "Aber wir sollten eine weitgehende Übereinstimmung haben." So sieht ein Begräbnis erster Klasse aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der höchste derzeitige EU-Verhandler auf politischer Ebene, Schwedens Umweltminister Andreas Carlgren, sprach wenige Tage vor Ban Ki Moon bereits von Klimaschutzzielen, die sich nicht mehr auf absolute Emissionsreduktionen beziehen, sondern auf Business as usual-Szenarios. Genau jenes Prinzip, das das EU Emissionshandelssystem zum völligen Versagen geführt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Hoffnungen auf die „neue“ US-Klimapolitik unter Obama haben sich bis jetzt nicht erfüllt. Substanzielle Ziele oder gar Zahlen sind scheinbar ein völliges Tabu in allen verwendeten Formulierungen der US-Delegationen. Persönlich habe ich eine US-Delegation in Kiruna, Nordschweden getroffen, auf Charme-Offensive im aktuellen EU-Präsidentschaftsland. Besonders stolz war man auf ein Joint Venture zur Umstellung von Kampfflugzeugen auf Agro-Kerosin. Peinlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Momentan steht die „neue“ US-Klimapolitik bei „Yes, maybe we could“, von „Yes, we can“ ist nichts zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein letztes Glied in der Kette der wenig erfreulichen Vorzeichen war das Scheitern der EU sich auf einen zumindest EU-intern abgestimmten Vorschlag zur Finanzierung der notwendigen Anpassungsmaßnahmen in den Ländern des Südens zu einigen. Zu viele Länder, an der Spitze die neueren EU-Mitglieder waren der Meinung, dass man das Geld doch lieber bei ihnen zu Hause einsetzen sollte. Wenige Wochen vor Kopenhagen eine gewaltige Provokation für die G77, wie der Zusammenschluss der Entwicklungs- und Schwellenländer in den Klimaverhandlungen genannt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ist es so schwer ein substanzielles Abkommen zustande zu bringen, wo doch fast alle überzeugt sind, dass es um entscheidende Zukunftsfragen der Menschheit geht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vordergrund steht ganz zentral der scheinbar unlösbare Konflikt zwischen Entwicklungs- und Industrieländern. Die ersteren meinen - stark vereinfacht, aber völlig zu recht - die reichen Länder des Nordens haben eine aktuelle und historische Verantwortung für den Klimawandel, also müssen von dort auch umfassende Emissionsreduktionen nachweisbar kommen, bevor über eine Einschränkung der Emissionen der Entwicklungsländer auch nur verhandelt werden kann. Davon war und ist bisher nichts zu sehen, weder in Verträgen noch in Zahlen und Bilanzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der "Norden" argumentiert dann gerne mal, dass Klimawandel ein globales Problem ist, zu dessen Lösung alle beitragen müssen. An der Grenze zum Zynismus nach meiner persönlichen Auffassung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusätzlich ist zu konstatieren, dass die Grundtaktik des Klimaverhandelns noch immer davon geprägt ist, dass, wer als erster Klimaschutzverpflichtungen für sein Land annimmt, als "Verlierer" in den laufenden Verhandlungen gesehen wird. Die Grundregel lautet: Ja keinen Millimeter bewegen, bevor sich nicht die anderen bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr schön in der derzeitigen Phase der Kopenhagen-Vorgespräche zu sehen: Es gibt einen Basis-Verhandlungstext mit vielen hundert Seiten als Grundlage für ein Post-Kyoto-Klimaschutz-Abkommen. Dieser Text besteht aus allen Formulierungen, die von allen Staatengruppen hineinreklamiert wurden und sich deswegen zum Teil völlig widersprechen. Momentan sagen alle: "Wir müssen ganz dringend den Text massiv reduzieren, damit ein Ergebnis in Kopenhagen möglich ist, aber meine Vorschläge müssen unbedingt drinnen bleiben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen ist vor lauter Taktieren die Zeit bereits zu knapp geworden, dass dich dieser Prozess rein verhandlungstechnisch noch ausgeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach allen Prognosen wird Kopenhagen einen losen Rahmen von Absichtserklärungen für die Post-Kyoto-Klimapolitik bringen, ohne konkrete und bindende Verpflichtungen. Eine bewährte PR-Maschinerie wird versuchen, das Ergebnis als Erfolg zu verkaufen und minimale relative Klimaschutz-Verpflichtungen als große Leistung der Industrieländer des Nordens zu verkaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine unter diesen Gesichtspunkten ganz persönliche Meinung zum Kopenhagen-Ergebnis: Wenn nicht noch ein riesiges Weihnachtswunder passiert, ist es besser KEIN Abkommen zu haben und Kopenhagen möglichst laut und aufrüttelnd scheitern zu lassen, als ein schlechtes und schwaches Abkommen, dass die Weltklimapolitik dann bis 2020 prägt. Vielleicht ist ja dann globales Aufwachen angesagt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-6634114030288679196?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/6634114030288679196/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=6634114030288679196' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/6634114030288679196'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/6634114030288679196'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/11/normal-0-21-false-false-false.html' title='Kopenhagen: warten auf ein Wunder'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sw-y2k6iXuI/AAAAAAAAAHU/hg12UremPpE/s72-c/ClimateNegotiations.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-8011537278073414222</id><published>2009-09-29T09:59:00.015+02:00</published><updated>2009-09-29T11:04:15.593+02:00</updated><title type='text'>Das große Klimakarussell</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SsHMHdWZrrI/AAAAAAAAAG0/vLlhmmC_8dc/s1600-h/UNFCCCplenary.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 417px; height: 154px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SsHMHdWZrrI/AAAAAAAAAG0/vLlhmmC_8dc/s320/UNFCCCplenary.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386811057821560498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Klimaverhandler reisen viel, speziell im heurigen Jahr. Das UNFCCC hat, um die Chancen auf einen Vertragsabschluss in Kopenhagen zu erhöhen, die Zahl der Zwischentreffen, der sogenannten "Subsidiary bodies", für 2009 verdoppelt.&lt;br /&gt;Man verhandelt gerade jetzt - das letzte Treffen vor Kopenhagen - in Bangkog. Neben Bonn, wo aufgrund des Sitzes des UN-Klimasekretariats die meisten Meetings stattfinden, standen 2009 u.a. Kiev, Havanna, Singapore, Kairo, Dar-es-Salam, Barcelona und Stockholm am Programm. Dazu kommen natürlich noch die verschiedenen internen Treffen der Staatengruppen wie zB die EU-Ministerräte sowie High-Level-Events wie die UN-Vollversammlung oder der G20-Gipfel.&lt;br /&gt;Die große Zahl an Verhandlungsrunden führt unweigerlich zur Frage: Warum kommt so wenig dabei raus?&lt;br /&gt;Kaum ein/e Politiker/in weltweit, der/die nicht die höchste Priorität von Klimaschutz und Ergebnissen in Kopenhagen betont. Kein Tag, an dem nicht neue Forschungsergebnisse veröffentlicht werden, dass der Klimawandel sich weiter beschleunigt und wir genau jetzt umfassend unsere Emissionen reduzieren müssen um die Erderwärmung in der Nähe von 2 Grad plus einzubremsen statt 5 bis 6 Grad zu riskieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SsHNHFsXbEI/AAAAAAAAAHE/1qEZ4lVF_lQ/s1600-h/wuestetrocken.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 235px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SsHNHFsXbEI/AAAAAAAAAHE/1qEZ4lVF_lQ/s320/wuestetrocken.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386812150982863938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Warum ist der ganze Klimaverhandlungsprozess trotzdem so träge und zäh?&lt;br /&gt;Der Versuch einer persönlichen Antwort:&lt;br /&gt;Zum einen gilt seit der ersten Klimakonferenz in Berlin 1995 das Einstimmigheitsprinzip. D.h. jedes teilnehmende Land hat ein de facto Vetorecht. Der Tagesordnungspunkt "Rules of procedure" wird seit 14 Jahren zur nächsten Konferenz vertagt, weil vor allem die OPEC-Länder sich eine Einigung auf Entscheidungen mit qualifizierter Mehrheit so teuer wie möglich - bedeutet praktisch viel Geld und wenig Klimaschutz - abkaufen lassen wollen.&lt;br /&gt;Zum zweiten ist der gesamte Prozess zu einem praktisch unüberschaubaren Moloch von Themen, Verhandlungsebenen, Interessensgruppen und Gremien gewachsen. Das Kyoto-Protokoll hatte 1997 rund 80 Seiten, inzwischen sind viele tausend Seiten "Kleingedrucktes" dazugekommen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SsHMZeEAphI/AAAAAAAAAG8/AqSJ3nTqdYk/s1600-h/IPCCreportcover.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 148px; height: 191px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SsHMZeEAphI/AAAAAAAAAG8/AqSJ3nTqdYk/s320/IPCCreportcover.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386811367250503186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alle Details - Emissionshandel und Senken, Ausnahmen für den Flugverkehr und Anrechunung von Projekten im Ausland (CDM, JI), Technologietransfer und Waldschutz - sind bis jetzt eigentlich ausschließlich dazu verwendet worden, bestehende geringe Klimaschutzverpflichtungen weiter abzuschwächen.&lt;br /&gt;Zum dritten der scheinbar unlösbare Konflikt zwischen Entwicklungs- und Industrieländern. Die ersteren meinen - stark vereinfacht, aber völlig zu recht - die reichen Länder des Nordens haben eine aktuelle und historische Verantwortung für den Klimwandel, also müssen von dort auch umfassende Emissionsreduktionen nachweisbar kommen, bevor über eine Einschränkung der Emissionen der Entwicklungsländer auch nur verhandelt werden kann.&lt;br /&gt;Der "Norden" argumentiert dann gerne mal, dass Klimawandel ein globales Problem ist, zu dessen Lösung alle beitragen müssen.&lt;br /&gt;Zuletzt bleibt leider zu konstatieren, dass die Grundtaktik des Klimaverhandelns noch immer davon geprägt ist, dass, wer als erster Klimaschutzverpflichtungen für sein Land annimmt, als "Verlierer" in den laufenden Verhandlungen gesehen wird. Die Grundregel lautet: Ja keinen Millimeter bewegen, bevor sich nicht die anderen bewegen.&lt;br /&gt;Sehr schön in der derzeitigen Phase der Kopenhagen-Vorgespräche zu sehen: Es gibt einen Basis-Verhandlungstext mit vielen hundert Seiten als Grundlage für ein Post-Kyoto-Klimaschutz-Abkommen. Dieser Text besteht aus allen Formulierungen, die von allen Staatengruppen hineinreklamiert wurden und sich deswegen zum Teil völlig widersprechen. Momentan sagen alle: "Wir müssen ganz dringend den Text massiv reduzieren, damit ein Ergebnis in Kopenhagen möglich ist, aber meine Vorschläge müssen unbedingt drinnen bleiben."&lt;br /&gt;Ceterum censeo: Wir brauchen ein Kopenhagen-Weihnachtswunder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="visibility: visible;" id="main"&gt;&lt;span style="visibility: visible;" id="search"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="visibility: visible;" id="main"&gt;&lt;span style="visibility: visible;" id="search"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-8011537278073414222?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/8011537278073414222/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=8011537278073414222' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8011537278073414222'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8011537278073414222'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/09/das-groe-klimakarussell.html' title='Das große Klimakarussell'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SsHMHdWZrrI/AAAAAAAAAG0/vLlhmmC_8dc/s72-c/UNFCCCplenary.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-6878426403693583809</id><published>2009-08-21T11:22:00.023+02:00</published><updated>2009-08-28T08:43:50.495+02:00</updated><title type='text'>Kopenhagen on my mind</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/So5vgfcqfUI/AAAAAAAAAGk/9augerLavVg/s1600-h/SEALTHEDEALENGLISH3D_JPG.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 181px; height: 161px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/So5vgfcqfUI/AAAAAAAAAGk/9augerLavVg/s320/SEALTHEDEALENGLISH3D_JPG.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5372354009487801666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/So5u4obWeaI/AAAAAAAAAGc/ZAqyu2WukE4/s1600-h/cop15_logo_img.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 125px; height: 155px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/So5u4obWeaI/AAAAAAAAAGc/ZAqyu2WukE4/s200/cop15_logo_img.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5372353324703447458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die größte Klimakonferenz aller Zeiten beherrscht inzwischen in Skandinavien in beeindruckender Weise das tägliche Leben, zumindest jedenfalls das tägliche Medienleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade einen Blick auf die Webseite des Norwegischen Wetterdienst geworfen, das Wochenende steht vor der Tür, was bekommt man zu sehen: eine Umfrage wie die einzelnen Norwegischen Parteien zur Klimapolitik und zu den Kopenhagen-Verhandlungen stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz darauf sehe ich, dass die Klimabündnis-Idee der Klimastaffel auch in Schweden aufgegriffen wurde, veranstaltet vom schwedischen Naturschutzverbund und natürlich fokusierend auf Kopenhagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einigen Tagen hat mir der regionale Tageszeitungsmarkt ein Déjà-vu-Erlebnis bereitet. Kurzer Einschub zum nordschwedischen Tageszeitungsmarkt: Es gibt in Norrbotten 2 regionale Tageszeitungen, die auflagenstärkere NSD ("Norrbottens Socialdemokraten") und der kleinere "Norrbottens Kuriren" . Beides sind parteinahe Medien, die NSD steht - welche Überraschung - den Sozialdemokraten nahe, der Kurieren den konservativen Moderaten von Staatsminister und derzeitigem EU-Vorsitzenden Reinfeldt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/So5uT8_YloI/AAAAAAAAAGU/Tzx3R4qBPs0/s1600-h/Klimatstaffet.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 205px; height: 96px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/So5uT8_YloI/AAAAAAAAAGU/Tzx3R4qBPs0/s200/Klimatstaffet.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5372352694568130178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls hat der Kuriren vor wenigen Tagen mit einer "Sensationsgeschichte" im Editorial geöffnet. Unter dem Titel "Zeit umzudenken" und mit einem halbseitigen Bild von Al Gore geschmückt versucht der Leitartikel zu beweisen, dass es den menschgemachten Treibhauseffekt gar nicht gibt.&lt;br /&gt;In Wirklichkeit steuern die Sonnenflecken das Weltklima und die ganze "Klimahysterie" dient nur dazu dient die Freiheit der Menschen und das freie Unternehmertum einzuschränken.&lt;br /&gt;Als Quelle diente dem gescheiten Mann genau ein populärwissenschaftliches Buch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einserseits fällt einem dazu, wenn man fast 20 Jahre in der "Branche" ist nicht mehr sehr viel mehr ein, als ein "Bitte nicht schon wieder".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits gibt es inzwischen 4 IPPC Reports, die auf den Forschungsergebnissen von über 4000 ForscherInnen weltweit beruhen, und umfassend das Gegenteil beweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch spannend, da ja die aktuelle Schwedische Regierung und EU-Präsidentschaft, unter eben Führung der Moderaten, Klimaschutz und substantielle Ergebnisse in Kopenhagen zur mit Abstand wichtigsten Aufgabe der kommenden Monate erklärt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der gleiche Journalist hatte übrigens wenige Tage vorher geschrieben, dass die schwedische Politik der nächsten Jahre sich an Ronald Reagan ein Beispiel nehmen sollte, um erfolgreich zu sein!?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich jedenfalls auf einen kommenden Beitrag, der endlich beweist, dass die Erde doch eine Scheibe ist.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/So5v7JdIlhI/AAAAAAAAAGs/dcavXYzxeNA/s1600-h/kejserpingviner.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/So5v7JdIlhI/AAAAAAAAAGs/dcavXYzxeNA/s320/kejserpingviner.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5372354467440662034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach einer gerade veröffentlichten Umfrage glauben übrigens auch über 70% der Schweden/innen, daß Klimaschutzfragen die nationale Reichstagswahl im September 2010 entscheiden werden. Das wäre doch etwas, das Österreich übernehmen könnte, meine ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens: nach dem aktuellen Countdown auf www.unfccc.int sind es jetzt gerade noch 107 Tage, 23 Stunden, 17 Minuten und ein paar Sekunden bis es in Kopenhagen wirklich "los geht".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Momentan ist nach allen Infos, die sich bei mir sammeln, ein ambitionierter Weltklimavertrag mit tiefgreifenden, verpflichtenden und sanktioniereten Emissionsreduktionszielen für die Industrieländer in der Post-Kyoto-Periode nach 2012 nach so wahrscheinlich wie die bekannte Geschichte mit dem Kamel und dem Nadelöhr, aber Gottseidank sind in der Geschichte ja doch schon Durchbrüche "Against all Odds" gelungen.&lt;br /&gt;Hoppas det (Hoffen wir das)!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-6878426403693583809?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/6878426403693583809/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=6878426403693583809' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/6878426403693583809'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/6878426403693583809'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/08/kopenhagen-on-my-mind.html' title='Kopenhagen on my mind'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/So5vgfcqfUI/AAAAAAAAAGk/9augerLavVg/s72-c/SEALTHEDEALENGLISH3D_JPG.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-2004508996464222391</id><published>2009-08-04T12:24:00.035+02:00</published><updated>2009-08-05T21:08:16.654+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wolfgang Mehl'/><title type='text'>Vattenfall überall</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Snh8DGPoXKI/AAAAAAAAAFs/RL6z4mUqZEc/s1600-h/IMG_2665.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 366px; height: 273px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Snh8DGPoXKI/AAAAAAAAAFs/RL6z4mUqZEc/s320/IMG_2665.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5366175348669570210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gestern in Vattenfalls Wasserkraftwerksmuseum in Porjus, einem kleinem Dorf 50 Kilometer nördlich von Jokkmokk gewesen, sehr beeindruckend in jeder Hinsicht. Zwischen dem ersten Kraftwerksbau, eben in Porjus 1915 und den 70er-Jahren hat man den gesamten Luleälv inklusive der beiden Quellflüsse Lilla und Stora Luleälv mit insgesamt 23 Kraftwerken auf der vollen Strecke "erschlossen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast alle nordschwedischen Flüsse, die von den Bergen an der norwegischen Grenze Richtung südost zur Ostsee fließen wurden bis auf 4 geschützte Nationalflüsse in gleicher Weise ausgebaut. Die Basis dafür, dass Schweden heute offiziell einen einen fast 100 % CO2-freien Strommix hat - 50 % Wasserkraft, die andere Hälfte leider Kernkraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der umfassende Kraftwerksbau über Jahrzehnte hat nicht nur entsprechende Spuren in der Landschaft hinterlassen - die samische Bevölkerung wurde übrigens in der gesamten Projektierung und Umsetzung nur sehr rudimentär gefragt oder einbezogen - sondern hat auch über Jahrzehnte Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung der Region geprägt. Nebenstehende Bevölkerungsstatistik von Porjus zeigt das mehr als eindrucksvoll.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SniAmQdODXI/AAAAAAAAAGE/-cd93rx9FI4/s1600-h/IMG_2656.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SniAmQdODXI/AAAAAAAAAGE/-cd93rx9FI4/s200/IMG_2656.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5366180350752853362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in der gesamten Gemeinde Jokkmokk, immerhin mit 19.000 Quadratkilometern so groß wie ganz Niederösterreich, ist die Bevölkerungzahl seit dem Abschluss der letzten Kraftwerksbauten von um 13.000 auf knapp 5.500 gesunken.Noch immer ist Vattenfall mit rund 600 Angestellten der größte Arbeitgeber in der Gemeinde. Deutlich zu sehen durch die große Zahl von Vattenfall-Dienstautos, die das Ortsbild mitprägen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beeindruckend auch die PR-Kapazität Schwedens größten - weiterhin 100 % staatlichen - Energiekonzerns. Nach dem Museumsbesuch hat man eine Bibliothek beisammen, die die umfangreichen Leistungen Vattenfalls im Klimaschutz dokumentieren sollen.&lt;br /&gt;Broschüren, die CCS Carbon Capture and Storage - das unter Erde oder Meeresboden vergraben von Kohlendioxid - als große Zukunftshoffnung darstellen, Infohefte, die den wichtigen Beitrag der Kernkraft zum Klimaschutz erklären und vieles mehr, was dem interessierten Gast "Freude" machen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ist der Wasserkraftstrom aus der Region auch eine echte "Cash Cow" für den Konzern. Ähnlich wie bei den älteren Flusskraftwerke in Österreich werfen die längst ausfinanzieren Kraftwerke satte Gewinne ab, die auch entscheidende Beiträge für das schwedische Staatsbudget leisten.&lt;br /&gt;Vielleicht doch keine so überragende Idee alles um jeden Preis privatisieren zu müssen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Immerhin beschäftigt man sich angesichts der erhöhten Priorität für alles, was mit Klimaschutz zu tun hat auch mit Windkraftpotentialen im Fjäll und Nutzungsmöglichkeiten im Bereich der Kleinwasserkraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Möglicherweise doch einige Schritte in die richt&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SniBAaL_LAI/AAAAAAAAAGM/uT85I_wQVGI/s1600-h/IMG_2662.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 230px; height: 172px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SniBAaL_LAI/AAAAAAAAAGM/uT85I_wQVGI/s200/IMG_2662.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5366180800041528322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;ige Richtung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleiner Gag zum Schluss: Nebenstehende Uhr wurde so gestaltet, damit sich die Kraftwerksarbeiter daran gewöhnen am Nachmittag 14 Uhr, 15 Uhr etc. statt 2 oder 3 zu sagen. Wegen der in den rund um die Uhr hellen Sommermonaten notwendigen genauen Arbeitszeitplanung ohne Verwechslungsgefahr zwischen 3 Uhr in der Früh und 3 Uhr am Nachmittag!&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman;"&gt;&lt;span style=";font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-2004508996464222391?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/2004508996464222391/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=2004508996464222391' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/2004508996464222391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/2004508996464222391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/08/vattenfall-uberall.html' title='Vattenfall überall'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Snh8DGPoXKI/AAAAAAAAAFs/RL6z4mUqZEc/s72-c/IMG_2665.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-5487334047227523799</id><published>2009-07-27T11:33:00.011+02:00</published><updated>2009-08-05T21:08:37.850+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wolfgang Mehl'/><title type='text'>Das Wetter ist ein Teil des Klimas</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sm16kYz2FBI/AAAAAAAAAFc/yURdf3z7bw4/s1600-h/Staika.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sm16kYz2FBI/AAAAAAAAAFc/yURdf3z7bw4/s320/Staika.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5363077496821912594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gerade zurück von einer guten Woche Fjällwandern in der sozusagen näheren Umgebung von Jokkmokk. Wollten ursprünglich den Padjelantaleden gehen. Mit Hund - den "hat man hier einfach" und ich wollte seit 20 Jahren wieder einen, aber nie in der Stadt - darf man aber nicht durch den Nationalpark, also haben wir eine etwas südlichere Route gewählt:&lt;br /&gt;4 Tage Richtung Westen bis über die norwegische Grenze, dann wieder retour, die Gipfeltour auf den Staika (siehe Bild) ist leider wegen Wetterumschwung ausgefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sm16anubS-I/AAAAAAAAAFU/En0c4Rcinrc/s1600-h/Iilam%C3%BCde.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 219px; height: 164px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sm16anubS-I/AAAAAAAAAFU/En0c4Rcinrc/s320/Iilam%C3%BCde.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5363077329027025890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Damit zum Wetter - beeindruckend mit welcher Kraft und Energie die Elemente wirken können. Die ersten Tage gut 25 Grad in den Bergen nördlich des Polarkreises, Sonnenbrand inklusive. Dann kurzfristiger Wetterwechsel und gewaltige Regenfälle.&lt;br /&gt;Am vorletzten Tag haben sich binnen 3 Stunden kleine Bäche, die man normal mit einem Schritt überquert, zu reißenden Flüssen entwickelt, in die man beim queren - waten - bis zur Hüfte eintaucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anschauliches Beispiel mit welchen Gewalten wir spielen, wenn wir auf das Klimasystem einwirken. Man erinnere sich an Goethes Zauberlehrling - passt glaube ich sehr gut zu allen aktuellen Klimadebatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sm16zrkYeZI/AAAAAAAAAFk/v48KVPOB1HQ/s1600-h/Br%C3%BCckeWM.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sm16zrkYeZI/AAAAAAAAAFk/v48KVPOB1HQ/s200/Br%C3%BCckeWM.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5363077759555369362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Inzwischen geht natürlich auch die "große" Klimapolitik weiter, Kopenhagen schreitet näher und näher, die EU-Umweltminister haben sich in Åre in Mittelschweden - bekannt von der Alpin-Ski-WM - getroffen.&lt;br /&gt;Auch Umweltkommissar Stavros Dimas und Vertreter der wichtigsten Arbeitsgruppen der aktuellen UNFCCC-Prozesse waren vor Ort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sm16PA7dEhI/AAAAAAAAAFM/TeiFyuNLqt4/s1600-h/ForsenKvikkjokk.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 272px; height: 204px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sm16PA7dEhI/AAAAAAAAAFM/TeiFyuNLqt4/s320/ForsenKvikkjokk.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5363077129634124306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Konkret geht leider weiterhin zu wenig weiter und das viel zu langsam. Informelle Bekräftigungen der bereits deklarierten Rahmen Ziele -plus 2 Grad-Ziel, minus 50% globale Emissionsreduktion, minus 80% für Industriestaaten und ein Einschwören der EU auf die globale Leadership-Rolle in den kommenden Verhandlungen blieben die einzigen Ergebnisse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens: Klimabündnis hat bereits bei seiner Gründung 1987 (!) das 50%-Ziel festgeschrieben. Damals war Klimawandel für die meisten noch ein belächeltes Exotenthema.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-5487334047227523799?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/5487334047227523799/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=5487334047227523799' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/5487334047227523799'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/5487334047227523799'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/07/das-wetter-ist-ein-teil-des-klimas.html' title='Das Wetter ist ein Teil des Klimas'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/Sm16kYz2FBI/AAAAAAAAAFc/yURdf3z7bw4/s72-c/Staika.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-6950309830911178524</id><published>2009-07-14T10:47:00.024+02:00</published><updated>2009-08-05T21:08:57.329+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wolfgang Mehl'/><title type='text'>Tierisches zum Klimawandel</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlxNOqBkGCI/AAAAAAAAAE8/I_zkYOZzf5g/s1600-h/mygga_suger.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358242570858403874" style="margin: 0px 0px 10px 10px; float: right; width: 320px; height: 241px;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlxNOqBkGCI/AAAAAAAAAE8/I_zkYOZzf5g/s320/mygga_suger.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Über den Einfluss des Klimawandels auf die traditionelle Rentierwirtschaft der Samischen Bevölkerung Nordskandinaviens habe ich in einem früheren Beitrag schon berichtet, heute geht es um andere "Tierchen".&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gerade in den letzten Tagen und Wochen wurden hier einige neue Studien und Ereignisse über Auswirkungen des Klimawandels auf die Fauna publiziert:&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zum einen macht eine neue, besonders aggressive Mückenart die mittelschwedischen Wälder unsicher. Speziell in der Provinz Dalarna, nahe der norwegischen Grenze, ist es in den letzten Wochen zu intensiven Überschwemmungen gekommen. Als Folge gibt es jetzt Millionen stechende Tierchen, Unterart "Überschwemmungsmücke", die die äußerst unangenehme Eigenschaft haben, auch bei Wind und direkter Sonneneinstrahlung - wo sich die "normalen Kolleginnen" zurückhalten - unbeeindruckt zu stechen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Inzwischen hat das schwedische Umweltbundesamt selbst in Nationalparkgebieten teilweise eine chemische Bekämpfung der Brutplätze erlaubt und am unteren Dalaälven stornieren viele Urlaubsgäste die gebuchten Ferien.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlxNCQInEPI/AAAAAAAAAE0/cYp44_Z6fjE/s1600-h/f%C3%A4stingar.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358242357750206706" style="margin: 0px 0px 10px 10px; float: right; width: 200px; height: 92px;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlxNCQInEPI/AAAAAAAAAE0/cYp44_Z6fjE/s200/f%C3%A4stingar.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Um bei Insekten zu bleiben: Auch FSME hat inzwischen Skandinavien erreicht. Bis vor einigen Jahren noch weitgehend unbekannt, wandern die Lebensräume der infizierten Zecken inzwischen immer weiter nach Norden. Nachdem in Schweden kaum jemand geimpft ist, eröffnet sich hier auch ein neuer Markt für die Pharmaindustrie.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die aus heimischen Breiten gewohnte Panik hat jedenfalls bereits die Boulevardzeitungen wie Expressen und Aftonbladet erreicht, und ganzseitig vergrößerte Bilder von Monsterzecken zieren Artikel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlxMFctwbsI/AAAAAAAAAEk/nyO9RfOY40Q/s1600-h/vildsvin.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358241313155215042" style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left; width: 320px; height: 240px;" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlxMFctwbsI/AAAAAAAAAEk/nyO9RfOY40Q/s320/vildsvin.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wenden wir uns größeren Tieren zu. Die Wildschweinpopulation ist in Süd- und Mittelschweden binnen kaum 10 Jahren von ein paar Hundert Exemplaren auf angeblich über 100.000 gestiegen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auch hier wird Naturvårdsverket - das schwedische Umweltbundesamt - aktiv. Gerade läuft ein Testprogramm mit unterschiedlichen Fallensystemen an, um den Zuwachs einzudämmen. Wahrscheinlich schweinisch teuer.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zum Schluss ins Wasser: Vor einigen Tagen wurde an der norwegischen Nordseeküste von überraschten Fischern ein 22-Kilo-Hai gefangen, der normalerweise nur im Mittelmeer anzutreffen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlzA8F6CNfI/AAAAAAAAAFE/29ecss_VPi0/s1600-h/IMG_1220.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 278px; height: 207px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlzA8F6CNfI/AAAAAAAAAFE/29ecss_VPi0/s320/IMG_1220.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358369795274323442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;High/Hai Time, um ernsthaft was gegen den Treibhauseffekt zu tun, sollte man denken.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich verabschiede mich jetzt &lt;img src="file:///C:/DOKUME%7E1/Silva/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.jpg" alt="" /&gt;für gut 2 Wochen und begebe mich in die Weiten des Fjälles in Schwedisch und Norwegisch Lappland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Hoffe, so viel Weitblick zu bekommen, wie nebenstehendes Foto erwarten lässt!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-6950309830911178524?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/6950309830911178524/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=6950309830911178524' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/6950309830911178524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/6950309830911178524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/07/tierisches-zum-klimawandel.html' title='Tierisches zum Klimawandel'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlxNOqBkGCI/AAAAAAAAAE8/I_zkYOZzf5g/s72-c/mygga_suger.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-4020878388430759845</id><published>2009-07-11T18:46:00.020+02:00</published><updated>2009-08-05T21:09:10.329+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wolfgang Mehl'/><title type='text'>Sackgasse Ethanol</title><content type='html'>Schweden ist Weltmeister im Anteil von Umweltautos ("Miljöbilar") - nach eigener Definition. Leider ist die Realität nicht ganz so euphorisch zu sehen.&lt;br /&gt;Unter Miljöbil - für den Ankauf gab es bis zum 30. Juni 10.000 Kronen, entspricht knapp 1000 €, Prämie - fallen einerseits Fahrzeuge, die weniger als 120g CO2 pro Kilometer ausstoßen, andererseits aber auch alle Ethanols (E85) Fahrzeuge und auch fast alle Erdgasautos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;120g CO2 pro Kilometer wäre halbwegs ok, das sind 4,5 Liter Diesel oder 5 Liter Benzin pro 100 Kilometer, in der Praxis entfällt der absolut größte Teil der neugekauften "Umweltautos" in die Kategorie Ethanol-Fahrzeuge.&lt;br /&gt;Das hat nicht nur den entscheidenden Nachteil, dass man diese Autos zwar mit Ethanol fahren kann, aber keineswegs muss, die wirklichen Probleme wiegen noch deutlich schwerer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SljO6pCRaPI/AAAAAAAAAD8/bXUE5Z_3Hjg/s1600-h/BIL-24s32-etanol1-7_179299w.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 279px; height: 189px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SljO6pCRaPI/AAAAAAAAAD8/bXUE5Z_3Hjg/s320/BIL-24s32-etanol1-7_179299w.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5357259263600322802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zum einen wurde damit ein Reservat für Treibstofffresser geschaffen, die 7-10 Liter verbrauchen und das mit Öko- bzw. Klimaschutz-Mascherl. Nicht ganz zufällig hier im Norden, da ja die kriselnde schwedische Auto-Industrie de facto nur große und sehr große Autos mit hohen Verbräuchen baut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum anderen ist Ethanol, wie die meisten Agrotreibstoffe, an sich eine absolute Sackgasse, die nachhaltige Verkehrspolitik aufhält und die Lebenszeit von nicht mehr zeitgemäßen Fahrzeugen und Fortbewegungsarten verlängert.&lt;br /&gt;Auch Schweden bezieht wie alle europäischen Länder seine Agrotreibstoffe, in diesem Fall und derzeit eben v.a. Ethanol zu über 90 % aus dem Ausland, Brasilien und China an der Spitze der Herkunftsländer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die sozialen und ökologischen Folgen des Agrotreibstoffbooms könnte man viele Blogs schreiben. Ich empfehle zum Einlesen z.B. bei SwissAid: http://www.swissaid.ch/global/PDF/entwicklungspolitik/agrotreibstoffe/Position_Agrotreibstoffe_2009.pdf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen draufgesetzt hat man vor kurzem indem der Verband der schwedischen Umweltautomobilisten - so ähnlich würde ich das übersetzen - einen  Riesenkombi mit 7,5 Liter Ethanol-Verbrauch zum besten Umweltauto gekührt hat.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SljNSPfUGgI/AAAAAAAAADk/9V2YwREmIAk/s1600-h/03242210Moose120.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 91px; height: 80px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SljNSPfUGgI/AAAAAAAAADk/9V2YwREmIAk/s200/03242210Moose120.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5357257470036417026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SljNzOlHuHI/AAAAAAAAAD0/6uh512tfCdU/s1600-h/Skylt.jpeg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 90px; height: 80px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SljNzOlHuHI/AAAAAAAAAD0/6uh512tfCdU/s200/Skylt.jpeg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5357258036728019058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Problem ist, dass Schweden an sich ein Problem mit seinem Flottenverbrauch hat. Der ist der höchste in der ganzen EU und liegt 20 % über dem EU-Durchschnitt. Wie gesagt -ein Blick auf die Modellpalette der schwedischen Hersteller sagt warum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Positives zum Schluss: Bezüglich Disziplin und Sicherheit ist es hier für den gelernten Österreicher ein Traum. 90 im Freiland, 110 auf Autobahnen und 98 % halten sich dran. Das reduziert zumindest auch den Verbrauch. 1-10 km/h Überschreitung kostet 1000 Kronen (100 €) Mindeststrafe und bei über 50 in einer 30-Zone ist der Führerschein für ein paar Monate weg. Verglichen mit den Zuständen in Österreich oder gar dem religiösen Festhalten der Deutschen an den tempolimitfreien Autobahnen, wo der Mann noch ein echter Mann sein kann ... eine echter Zivilisationsfortschritt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SljLvf3gGmI/AAAAAAAAADc/yDcjTi4xsTo/s1600-h/IMG_1514.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 304px; height: 229px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SljLvf3gGmI/AAAAAAAAADc/yDcjTi4xsTo/s320/IMG_1514.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5357255773625784930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eines hab´ ich noch: Nach so viel Autozentriertheit: Von Wien nach Jokkmokk mit dem Zug geht gar nicht so schlecht: 2 Nächte und der Tag dazwischen. In Summe 38 Stunden mit nur 3x Umsteigen. Am ersten Abend von Wien nach Nürnberg, dann Nachtzug nach Kopenhagen, tagsüber nach Stockholm, zweiter Nachtzug Stockholm - Murjek, am zweiten Morgen ist man schon da. oebb.at liefert die direkte Verbindung umgehend. Grattis ÖBB!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es jemand ausprobieren will - stehe gerne für Reiseplanungsunterstützung zur Verfügung!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-4020878388430759845?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/4020878388430759845/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=4020878388430759845' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/4020878388430759845'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/4020878388430759845'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/07/sackgasse-ethanol.html' title='Sackgasse Ethanol'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SljO6pCRaPI/AAAAAAAAAD8/bXUE5Z_3Hjg/s72-c/BIL-24s32-etanol1-7_179299w.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-6389527336071810330</id><published>2009-07-08T15:03:00.011+02:00</published><updated>2009-08-05T21:09:23.709+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wolfgang Mehl'/><title type='text'>Passivhaus am Polarkreis?</title><content type='html'>Heute mit einem spannenden Projekt begonnen: Das Samische Rehab-Zentrum in Jokkmokk möchte sein Gebäude sanieren und das gleich im Passivhaus-Standard. Ich musste zuerst die Euphorie ein wenig einbremsen - voller Passivhausstandard wird unter den hiesigen Klimabedingungen nicht ganz leicht. Immerhin liegt die durchschnittliche Jahresmitteltemperatur bei rund Null Grad Celsius. Immerhin durch den Klimawandel bereits auf gegen 2 Grad in den letzten Jahren gestiegen - sagen die Forscher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wäre das erste Passivhaus im ganzen Län (ca. wie die Bundesländer in Deutschland oder Österreich), da gleich mit einem Sanierungs- statt einem Neubauprojekt zu beginnen ist vorsichtig formuliert sehr ambitiös.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlSeBF0oj1I/AAAAAAAAADE/5sMqjpsiHv8/s1600-h/IMG_2361.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlSeBF0oj1I/AAAAAAAAADE/5sMqjpsiHv8/s200/IMG_2361.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5356079598430359378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leichter umsetzbar und denkbar wäre ein klimaneutrales Haus mit thermischer Solaranlage am Dach und Bergwärmepumpe. Wärmepumpen sind hier sehr üblich und zumindest zu Ersatz oder Ergänzung der weitverbreitenden Stromheizungen auch sinnvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Umgang mit Strom ist hier an sich noch etwas verbesserungsfähig. Strom ist an sich in Schweden billiger als in Mitteleuropa, Norrland hat nochmals günstigere Extratarife und Stromheizungen waren über Jahrzehnte beliebt und weit verbreitet. Erst in den letzten Jahren bestehen starke Bestrebungen (und auch Förderungen z.B. für den Umstieg auf Pellets), die Zahl der Stromheizungen deutlich zu reduzieren.&lt;br /&gt;Als zusätzliches Argument gilt auch, dass der schwedische Strom entsprechend den gültigen offiziellen Definitionen CO2-neutral ist. Kommt zu ziemlich genau je 50 % aus Wasserkraft und Atomkraftwerken.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlSe81RaNcI/AAAAAAAAADM/qKG4YH3SaBs/s1600-h/Ringhals.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 134px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlSe81RaNcI/AAAAAAAAADM/qKG4YH3SaBs/s200/Ringhals.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5356080624779802050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ad Sicherheit von Reaktoren die Topmeldung des heutigen Tages aus dem Teletext des schwedischen Fernsehens SVT: In Ringhals, einem der 3 Kernkraftwerks-Standorte in Schweden gab es 2008 insgesamt 61 Zwischenfälle der höchsten Stufen 1 und 2. Deswegen wurde das Kraftwerk (gehört wie alles hier Vattenfall) bis auf weiteres unter besondere Aufsicht der entsprechenden schwedischen Sicherheitsbehörde gestellt.&lt;br /&gt;Einmal mehr eine Bestätigung dafür, dass Anti-Atom auch weiterhin gleich wichtig ist wie Klimaschutz und Anti-Fossil und dass man beides keineswegs gegeneinander ausspielen darf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlSfXTW-NII/AAAAAAAAADU/K4UCe3BqRJA/s1600-h/SVT.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 178px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlSfXTW-NII/AAAAAAAAADU/K4UCe3BqRJA/s320/SVT.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5356081079532795010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kleiner Abstecher weg von den Höhen und Tiefen der Klima- und Energiepolitik, Stichwort schwedisches Fernsehen:&lt;br /&gt;Unglaublich aber wahr, das staatliche schwedische Fernsehen (SVT) sendet NICHT rund um die Uhr. Es gibt noch ein Testbild (ich konnte es beim ersten Mal wirklich nicht glauben) und es gibt absolut keine Werbeeinschaltungen in den beiden öffentlich-rechtlichen Programmen.&lt;br /&gt;Wunder gibt es immer wieder ......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werde weiter über den Fortgang des Passivhaus-Pilotprojektes berichten!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-6389527336071810330?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/6389527336071810330/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=6389527336071810330' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/6389527336071810330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/6389527336071810330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/07/passivhaus-am-polarkreis.html' title='Passivhaus am Polarkreis?'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SlSeBF0oj1I/AAAAAAAAADE/5sMqjpsiHv8/s72-c/IMG_2361.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-8590608166013357216</id><published>2009-07-02T09:12:00.016+02:00</published><updated>2009-08-05T21:09:36.558+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wolfgang Mehl'/><title type='text'>5 Monate bis Kopenhagen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkxpB21lTpI/AAAAAAAAAC0/dsFKKrz7YBw/s1600-h/UNFCCC1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 123px; height: 70px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkxpB21lTpI/AAAAAAAAAC0/dsFKKrz7YBw/s200/UNFCCC1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353769537657720466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wie berichtet sind die Weltklimapolitik und der Abschluss eines neuen internationalen Klimaschutzvertrages für die Zeit 2013 bis 2020 die definiert wichtigste Aufgabe für die Schwedische EU-Präsidentschaft im 2. Halbjahr 2009.&lt;br /&gt;Jedenfalls eine Herkules-Aufgabe, vielleicht auch etwas für Herrn Sisyphus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worum geht es dabei, ein kleiner Ausflug in die Geschichte der Weltklimaverhandlungen und Konferenzen: 1992, beim Welt-Umwelt-Gipfel in Rio wurde eine Reihe von Rahmenkonventionen beschlossen, die eine nachhaltige Zukunftentwicklung sichern sollen, u.a. die Biodiversitätskonvention, die Konvention gegen Wüstenausbreitung und eben auch die Klimarahmenkonvention UNFCCC United Nations Framwork Convention on Climate Change.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkxnwYy9pPI/AAAAAAAAACk/KZ8hieneCUc/s1600-h/UNFCCC-posters.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkxnwYy9pPI/AAAAAAAAACk/KZ8hieneCUc/s320/UNFCCC-posters.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353768138024264946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Seit 1995 findet jährlich eine Weltklimakonferenz mit zwischen 8000 und 20.000 TeilnehmerInnen statt, nationale Delegierte und eine Vielzahl von VertreterInnen von Umwelt-NGOs, Wirtschaftslobbyisten etc.&lt;br /&gt;1997 in Kyoto wurde der meist bekannte Klimaschutzvertrag ausverhandelt, das Kyoto-Protokoll. In Summe sieht das Kyoto-Protokoll eine Reduktion der Treibhausgasemissionen der Industriestaaten - betroffen sind 6 Gase, neben Kohlendioxid, auch Methan, Lachgas und 3 Industriegase - von minus 5,2 % zwischen 1990 und 2008/2012 vor.&lt;br /&gt;Zusätzlich wurden die Reduktionsziele innerhalb der Industriestaaten sehr unterschiedlich aufgeteilt. Via zusätzliche EU-interner Verhandlungen bekam Österreich sein Kyoto-Ziel von minus 13 %, das wir nach jetzigem Stand der Dinge um satte 25 bis 30 % verfehlen werden.&lt;br /&gt;De facto sind die österreichischen Emissionen deutlich gestiegen statt gesunken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So weit, so gut. Die wichtigsten Probleme und Defizite:&lt;br /&gt;1.) Minus 5 % Reduktion sind ein Bruchteil dessen, was zur Stabilisierung des Weltklimas notwendig ist, de facto wäre eine Reduktion des Kohle-, Gas- und Ölverbrauches der Industriestaaten mit rund 80 % notwendig.&lt;br /&gt;2.) Es hat 8 Jahre gedauert bis Kyoto in Kraft getreten ist, die USA unter Bush haben nie ratifiziert.&lt;br /&gt;3.) In Kyoto und bei den Folgekonferenzen wurden zehntausende Seiten Kleingedrucktes produziert, unzählige "Schlupflöcher", Tricks wie z.B. der Emissionshandel geschaffen, die alle den Vertrag weiter geschwächt haben.&lt;br /&gt;Gesamt sind die Emissionen leider weltweit weiter gestiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkxpXAheIPI/AAAAAAAAAC8/smGwPzdx5EA/s1600-h/cop13bali_photo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 153px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkxpXAheIPI/AAAAAAAAAC8/smGwPzdx5EA/s320/cop13bali_photo.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353769901034971378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Worum geht es in Kopenhagen, bei der wohl größten Klimakonferenz aller Zeiten im Dezember 2009?&lt;br /&gt;1.) Substanzielle Reduktionziele für die Industriestaaten in einer Größenordnung von minus 30 bis minus 40 % bis zum Jahre 2020.&lt;br /&gt;2.) Einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern bezüglich massiven Reduktionzielen für die reichen Staaten und tragbaren Emissionsbeschränkungen für Schwellenländer wie China, Indien, Brasilien oder Mexiko.&lt;br /&gt;3.) Ein umfassendes Finanzierungsinstrument für die notwendige Anpassung an den Klimawandel in den armen Ländern dieser Welt. 2 Grad Temperaturerhöhung im globalen Durchschnitt sind bereits unvermeidlich und die Auswirkungen in vielen Teilen dieser Erde werden gewaltig sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man sich die derzeitigen Verhandlungpositionen der Staaten und Staatengruppen ansieht - leider wirklich eine fast unlösbare Aufgabe. Noch immer gilt das Verhandlungprinzip: wer sich zuerst bewegt hat verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um positiv zu schließen möchte ich ein symbolisches Denkmal für die vielen unbekannten Klimaverhandler setzen, die trotz höchster Schwierigkeiten und Blockaden in den Höhen und Tiefen der Weltpolitik seit Jahren unermüdlich, mit enormen Einsatz und gegen viele viele Rückschläge für ein tragfähiges und wirksames Weltklimaregime arbeiten. Z.B. Helmut Hojesky, seit 1995 Chefverhandler auf Beamtenebene der österreichischen Delegation. Helmut, falls Du diesen Blog je liest - Herzlichen Dank für Deinen Einsatz und bitte weitermachen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-8590608166013357216?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/8590608166013357216/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=8590608166013357216' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8590608166013357216'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8590608166013357216'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/07/5-monate-bis-kopenhagen.html' title='5 Monate bis Kopenhagen'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkxpB21lTpI/AAAAAAAAAC0/dsFKKrz7YBw/s72-c/UNFCCC1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-4073930909935659723</id><published>2009-07-01T09:54:00.023+02:00</published><updated>2009-08-05T21:12:11.483+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wolfgang Mehl'/><title type='text'>Wir sind Präsident – auch in Kiruna</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SksXh2p4XgI/AAAAAAAAACE/dx-3Rg9q2tk/s1600-h/Kiruna-Kyrka.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SksXh2p4XgI/AAAAAAAAACE/dx-3Rg9q2tk/s320/Kiruna-Kyrka.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353398452434263554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CADMINI%7E1%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;o:smarttagtype namespaceuri="urn:schemas-microsoft-com:office:smarttags" name="metricconverter"&gt;&lt;/o:smarttagtype&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt; 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Juli hat Schweden die EU-Präsidentsch&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;aft übernommen und das erreicht auch uns in den Weiten Lapplands. Da viele bereits auf Urlaub sind – die Schulferien beginnen in Schweden bereits Mitte Juni, Mittsommer ist das wichtigste Fest des Jahres – darf ich die &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Gemeinde &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Jokkmokk bei einer der Startkonferenzen der Schwedischen EU-Präsidentschaft „Cross-border cooperation for dynamic labour markets“ in Kiruna vertreten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Für alle die Kiruna im schulischen Geographie-Unterreicht versäumt haben: Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens, rund &lt;st1:metricconverter productid="200 Kilometer" st="on"&gt;200 Kilometer&lt;/st1:metricconverter&gt; jenseits des Polarkreises, wurde ab 1880 aufgrund des Eisenerzbergbaus künstlich errichtet und ist auch heute noch stark von der regio&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;nalen Bergbauindustrie dominiert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;LKAB, einer der größten Erzkonzerne Europas, bestimmt in vielerlei Hinsicht das Stadtbild.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Rein äußerlich durch die Reste der großen Tagbauanlagen – inzwischen gräbt man längst tief unter der Erde, genauso aber in der politischen, gesellschaftlichen und sozialen Struktur. In praktisch dem gesamten Land Norrbotten haben die Schwedischen Sozialdemokraten gemeinsam &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;mit anderen verwandten Parteien deutliche Mehrheiten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;LKAB ist übrigens weiterhin zu 100 % Eigentum des Schwedischen Staates. Die Privatisierungdoktrinen, die Mitteleuropa in den 80er und 90er-Jahren bestimmt haben, sind hier spurlos vorübergegangen. Und: mein Eindruck ist, dass das kein Fehler war.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SksYFweJPBI/AAAAAAAAACM/h56OC9uoCpY/s1600-h/Kiruna-stadsflyttning.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 252px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SksYFweJPBI/AAAAAAAAACM/h56OC9uoCpY/s320/Kiruna-stadsflyttning.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353399069249715218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Da der Bergbau sich immer tiefer in tiefer unter die Stadt gräbt, steht die Übersiedlung großer Teile der Gemeinde innerhalb &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;der nächsten 15 Jahre &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;auf der Tagesordnung (siehe Bild). Das derzeitige Stadtzentrum würde sonst einfach wegrutschen. Die Gemeinde beschäftigt u.a. eine eigene Informationsmitarbeiterin, die ausschließlich dazu da ist Anfragen und Besuche von Nah und Fern bezüglich der Stadtübersiedlung zu betreuen. Die Kosten trägt – richtig – LKAB.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Kirunas Kirche wurde übrigens mehrfach zum schönsten Gebäude Schwedens gewählt. Jede/r kann gerne das obenstehende Bild betrachten und sich eine Meinung bilden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Zurück zur EU-Präsidentschaft: Seit Tagen hört und liest man in allen Medien vielfach, dass der Klimaschutz und die Ergebnisse der Weltklimakonferenz im Dezember in Kope&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;nhagen, bei der es um die Klimaschutz- und Emissionsreduktionsverpflichtungen für bis 2020 geht, das absolut &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;wichtigste Thema des Schwedischen Vorsitzes sind. Trotz Wirtschaftskrise, &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Arbeitsmarktproblemen etc.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Eine fast unlösbare Herausforderung angesichts des aktuellen Verhandlungsverlaufes und der unterschiedlichen Positionen der einzelnen Staaten und Staatengruppen. Gelingt kein Kopenhagen-Ergebnis, so entsteht mit hoher Wahrscheinlichkeit ein vertrags- und klimaschutzzielfreier Zustand nach Auslaufen des Kyoto-Protokolles 2012. Eine weitere Klimakatastrophe der internationalen Umwelt-Diplomatie.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Mehr zu den &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Kopenhagenverhandlungen in einem der nächsten &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Blogs.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" face="times new roman"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: times new roman;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SksZMOgSYeI/AAAAAAAAACc/4x9eX1_eUvY/s1600-h/Kiruna-sn%C3%B6kanoner.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 177px; height: 146px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SksZMOgSYeI/AAAAAAAAACc/4x9eX1_eUvY/s200/Kiruna-sn%C3%B6kanoner.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353400279902609890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SksY86rAzvI/AAAAAAAAACU/2oPwqHbyeTI/s1600-h/Kiruna-Macken.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 149px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SksY86rAzvI/AAAAAAAAACU/2oPwqHbyeTI/s200/Kiruna-Macken.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353400016880848626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Zum Abschluss 2 Bilder, die mehr als tausend Worte sagen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE-AT" style="font-family:Arial;"&gt;"&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Catch them while they´re young&lt;/span&gt;" – &lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE-AT" style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Kinderspielplatz-Tankstelle in Kiruna und “Klimawandel live“ – Schneekanonen in Kiruna, weit nördlich des Polarkreises.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE-AT" style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-4073930909935659723?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/4073930909935659723/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=4073930909935659723' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/4073930909935659723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/4073930909935659723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/07/wir-sind-prasident-auch-in-kiruna.html' title='Wir sind Präsident – auch in Kiruna'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SksXh2p4XgI/AAAAAAAAACE/dx-3Rg9q2tk/s72-c/Kiruna-Kyrka.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-8817854430011307551</id><published>2009-06-27T21:32:00.014+02:00</published><updated>2009-08-05T21:12:24.957+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wolfgang Mehl'/><title type='text'>Rentiere und Klimawandel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkZ_Ue55KcI/AAAAAAAAAB8/Hzpj104cL1Y/s1600-h/rentiere.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkZ_Ue55KcI/AAAAAAAAAB8/Hzpj104cL1Y/s320/rentiere.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5352105197046409666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In den Jahren der Arbeit im Klimabündnis hatte ich sehr viel mit indigenen Völkern zu tun. Das Klimabündnis definiert sich ja als Partnerschaft - deswegen "Bündnis" europäischer Städte mit indigenen Regenwaldvölkern in Südamerika.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwerpunkte der Arbeit waren und sind u.a. der Regenwaldschutz, die Erhaltung traditioneller Lebensweisen, Kenntnisse und Wirtschaftsformen, indigene Landrechte und die bereits spürbaren Auswirkungen des Klimawandels in Amazonien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Nordeuropa leben die einzigen Indigenen Europas, die Samen. Ihr Lebensraum ist auf 4 Länder - Norwegen, Schweden, Finnland und Russland- verteilt. Wie schon im letzten Blog erwähnt, ist Jokkmokk eines der wichtigsten Zentren der Samischen Kultur - und auch Politik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für einen Neuzugewanderten wie mich sehr erstaunlich zu sehen, wie die Auswirkungen und Folgen des Klimawandels in Kombination mit den Prioritäten des Wirtschaftsystems der industrialisierten Welt, in vielem parallel und vergleichbar zu den Erfahrungen mit den Klimabündnis-Partnern in Amazonien sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach derzeitigen Prognosen bedeuten 2 Grad plus im globalen Schnitt rund 4 bis 6 Grad plus für die subarktischen Regionen Nordskandinaviens. Bemerkung am Rande: und da müsste schon ein kleines verhandlungpolitisches Wunder bei der kommenden größten Weltklimakonferenz aller Zeiten (UNFCCC COP15) im Dezember in Kopenhagen passieren um die Erderwärmung auf diesem Niveau zu stabilisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkZ7Kh5uqZI/AAAAAAAAABc/DseVKudHPf8/s1600-h/Abisko-Trogtal.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 330px; height: 247px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkZ7Kh5uqZI/AAAAAAAAABc/DseVKudHPf8/s320/Abisko-Trogtal.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5352100628005824914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In Abisko, dem Mekka der Outdoor-Enthusiasten und Trogtalfans (siehe Foto vom Wahrzeichen der Gegend) wurde bereits ein Temperaturanstieg von rund 2 Grad in den letzten 20 Jahren gemessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bedeutet riesige Veränderungen für die Region und, für die traditionelle Samische Kultur und ganz speziell für die traditionelle Rentierhaltung - "Renskötsel".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rentiere legen rund 250 km pro Jahr zurück, Winter, wie Sommer. Hier zählt man übrigens 8 Jahreszeiten nicht 4 wie in Mitteleuropa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten Jahren sind immer mehr Routen die im Winter über zugefrorene Flüsse und Seen führen immer kürzer sicher für die Renherden passierbar.&lt;br /&gt;Weiter besteht auch ein echtes Nahrungsproblem. Eine der Hauptnahrungsquellen der Rentiere ist die Rentierflechte (siehe Bild). Auch im Winter graben sich die Tiere durch den normalerweise leichten, pulvrigen Schnee und gelangen so zur Flechte. Da die Perioden mit Tauwetter und wieder Frost anschließend häufiger werden, kommt es immer öfter vor, dass die unterste Schneeschicht zu festem Eis wird und die Nahrung für die Tiere damit unerreichbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkZ73ioxlpI/AAAAAAAAABk/6LYWny-FSkI/s1600-h/rentierflechte.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkZ73ioxlpI/AAAAAAAAABk/6LYWny-FSkI/s200/rentierflechte.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5352101401297262226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Übrigens: im Samischen (das sich in mehrere Dialekte mit großen Unterschieden teilt) gibt es 34 verschiedene Wörter für die einzelnen Schneeformen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Samischen Landrechte für traditionelle Rentierhaltung könnten durch Klimawandel wieder gefährdet werden. Es gibt in Nordschweden eine definierte "Odlingsgränsen", ab der Landwirtschaft nicht mehr erlaubt ist und das Land für die Rentierzucht- und haltung reserviert ist. Samische Vertreter/innen befürchten bereits, dass mit Temperaturerhöhung und Verschiebung von Vegetationszonen diese Grenzen wieder in Frage gestellt werden könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkZ8h0hXy1I/AAAAAAAAABs/wAFRbiwULVU/s1600-h/vindkraftfjaell.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 208px; height: 141px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkZ8h0hXy1I/AAAAAAAAABs/wAFRbiwULVU/s200/vindkraftfjaell.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5352102127652555602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Aber auch im positiven, in Klimaschutzprojekten, liegt ein Konfliktpotenzial.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele in Vorbereitung stehende Windparkprojekte in Nordschweden verzögern sich, weil die Frage, ob die damit verbundene Beeinflussung der Zugrouten der Rentierherden zulässig ist, bei jedem Projekt in mehreren Instanzen geklärt werden muss.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-8817854430011307551?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/8817854430011307551/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=8817854430011307551' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8817854430011307551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8817854430011307551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/06/rentiere-und-klimawandel.html' title='Rentiere und Klimawandel'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkZ_Ue55KcI/AAAAAAAAAB8/Hzpj104cL1Y/s72-c/rentiere.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-1329707664469793159</id><published>2009-06-26T09:06:00.021+02:00</published><updated>2009-06-27T21:32:17.665+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wolfgang Mehl'/><title type='text'>Subarktischer Sommer</title><content type='html'>Fast nichts ist schwerer als mit einem Blog anzufangen, schließlich sollte man sich ja auch irgendwie vorstellen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkR0MlYahUI/AAAAAAAAAAw/JOs77MK-czE/s1600-h/Polcirkel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 239px; height: 180px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkR0MlYahUI/AAAAAAAAAAw/JOs77MK-czE/s320/Polcirkel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5351530016764757314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich heiße Wolfgang Mehl, habe rund 15 Jahre im Klimaschutz in Österreich gearbeitet, Klimabündnis Österreich in der Zeit aufgebaut und lebe nun mehr seit April genau am Polarkreis im sehr kleinen (EinwohnerInnen-Zahl 5400) bzw. sehr großen (Fläche 18.000 km&lt;span style="font-size:78%;"&gt;2&lt;/span&gt;, das ist ziemlich genau Niederösterreich, NÖ hat zum Vergleich über 500 Gemeinden) Jokkmokk. Auch hier übrigens mit verschiedenen Klimaschutz und Energieprojekten beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jokkmokk hat die größten Anteil an Nationalparks aller schwedischen Gemeinden (u.a. Sarek und Padjelanta) und produziert einen beachtliche Teil des schwedischen Stromes. Vattenfall was here, hat ordentlich gebaut und ist auch noch immer hier, rund 500 Menschen in der Gemeinde arbeiten direkt für Vattenfall, noch mehr indirekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkR5Z4HhaxI/AAAAAAAAABA/D0fsNF9cpiE/s1600-h/Akkats.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 235px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkR5Z4HhaxI/AAAAAAAAABA/D0fsNF9cpiE/s200/Akkats.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5351535742690618130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Interessant in diesem Zusammenhang, dass die schwedische Stromproduktion, nach offizieller Definition jedenfalls, komplett "klimaneutral" ist. Ziemlich genau die Hälfte kommt aus&lt;br /&gt;Wasserkraft. Bis auf 4 so genannte Nationalälven (national geschützte Flüsse) wurde seit den 50er-Jahren das gesamte System der von Nordwest nach Südost zur Ostsee verlaufenden Flusssysteme zur Energieproduktion umfassend erschlossen. Jokkmokk hatte in den 60er-Jahren vor allem wegen der Kraftwerksbauten ca. 2,5 mal so viel EinwohnerInnen wie heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die andere Hälfte der Stromproduktion kommt übrigens aus Atomkraft. Die Einstellungen der schwedischen Bevölkerung zu Klimaschutz und Nuklearenergie ist, wenn man aus Österreich kommt, jedenfalls vorsichtig gesagt überraschend. Die Sorge vor den Auswirkungen des Klimawandels ist so groß, dass dafür die Nutzung von Kernenergie als kleineres Übel in Kauf genommen wird.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkR6-c5SQnI/AAAAAAAAABI/iHrIjj7qDWk/s1600-h/jarre-aussicht.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 315px; height: 236px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkR6-c5SQnI/AAAAAAAAABI/iHrIjj7qDWk/s320/jarre-aussicht.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5351537470549934706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Entsprechend hat die derzeitige konservative schwedische 4-Parteien Regierungskoalition im heurigen Frühjahr auch einen Ausstieg aus dem Nuklearausstieg beschlossen und weiß laut Umfragen 2 Drittel der Bevölkerung hinter sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade jetzt ist jedenfalls ordentlich regionale Klimaerwärmung angesagt. Direkt am Polarkreis gibt es seit Tagen ausschließlich strahlenden Sonnenschein, die Temperaturen haben 25 Grad überschritten und nähern sich selbst hier im Inland der 30-Grad-Grenze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wenig zur Auswirkung des Klimawandels auf die traditionelle Rentierzucht der Samischen indigenen Bevölkerung hier - Jokkmokk ist auch das größte Samische Zentrum in Schweden - im nächsten Blog.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-1329707664469793159?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/1329707664469793159/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=1329707664469793159' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/1329707664469793159'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/1329707664469793159'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2009/06/subarktischer-sommer.html' title='Subarktischer Sommer'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01576630449952481596</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkRyFUvUYmI/AAAAAAAAAAM/d08pfHrj7L0/S220/Wolfgang_Mehl.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hrGa7ZrYuvY/SkR0MlYahUI/AAAAAAAAAAw/JOs77MK-czE/s72-c/Polcirkel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-4560186418776999334</id><published>2008-02-16T11:45:00.007+01:00</published><updated>2008-03-07T11:59:37.383+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marcus Bauer'/><title type='text'>What goes up, must come down</title><content type='html'>Als ich kurz nach dem Jahreswechsel Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, zum ersten Mal einen Besuch abstattete, musste ich ein paarmal an Ikarus denken. Dieser Sprössling der griechischen Mythologie hat es beim Höhenflug mit seinen wächsernen Flügeln übertrieben und ist der Solarenergie zum Opfer gefallen. Nicht dass Sonnenkraftwerke ein herausragendes Merkmal des Himalaya-Staates sind. Vielmehr war es die Tragik der Geschichte, die mich zu diesen Gedanken verleitet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/R7a_WML5AdI/AAAAAAAAACo/5TdZOhKFCQA/s1600-h/respect+LOG_Solar+Panel+Kathmandu_Januar+2008_MBauer.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 201px; height: 250px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/R7a_WML5AdI/AAAAAAAAACo/5TdZOhKFCQA/s320/respect+LOG_Solar+Panel+Kathmandu_Januar+2008_MBauer.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5167528010403348946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Angefangen hat alles mit einem riesigen Boiler und einer Badewanne in Thamel, dem Backpacker-Tummelplatz. Eine Badewanne sehe ich in Indien selten und auch heißes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit in Hostels. Als ich nach zwei Tagen im Guesthouse in die Wohnung eines Bekannten übersiedeln, ist es auch schon wieder vorbei mit dem Luxus. Viele Haushalte in Nepal erwärmen ihr Wasser mit Solarpanels auf dem Dach. Im Sommer mag das funktionieren, während meines Besuches blieb das Wasser kalt. “Das ist wohl eine Sache der Gewohnheit”, sage ich zu meinem Gastgeber. Dieser erklärt, dass in Nepal ein tägliches Vollbad nicht üblich sei, schließlich sei Wasser kostbar. Zwar werde es kostenfrei in die Leitung gespeist, aber eben nicht so regelmäßig wie sich das der Vorstadtbürger wünscht. Und wenn der Tank auf dem Dach leer ist, muss man gegebenenfalls einen Tankwagen kommen lassen – und das ist teuer. Also ist die Devise: Sparsamkeit. Eine angenehme Erfahrung, wenn auch unerwartet für einen Reisenden, der gerade aus  einem Land der ständig nassen Badezimmerböden kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag fällt der Strom aus. “Powercut”, erklärt mir der Hausherr, “verordnet von der Regierung, täglich sechs Stunden.” Ohne Strom von drei am Nachmittag bis neun am Abend, das ist hart für einen West-Europäer. Bedingt durch die politischen Unruhen während der letzten Jahre habe man viel wertvolle Zeit beim Ausbau der Wasserkraftwerke verloren. Nun müsse man den Preis dafür zahlen. Es bleibe zu hoffen, dass nach der Bildung einer Regierung endlich wieder etwas getan werde, um dem stetig wachsenden Energiebedarf Rechnung zu tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/R7a_WcL5AeI/AAAAAAAAACw/8PVMCPLDOkM/s1600-h/respect+LOG_Demonstration+Kathmandu_Januar+2008_MBauer.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 324px; height: 242px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/R7a_WcL5AeI/AAAAAAAAACw/8PVMCPLDOkM/s320/respect+LOG_Demonstration+Kathmandu_Januar+2008_MBauer.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5167528014698316258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am nächsten Morgen bietet die Innenstadt ein unerwartetes Bild. Viele Straßen sind blockiert, Barrikaden aus Holz und Autoreifen brennen. Am Rande der zentralen Grünfläche haben sich mehrere Hundert Menschen zu einer Demonstration versammelt, ein Redner addressiert leidenschaftlich die Menge. Am Rande der Veranstaltung stehen Hundertschaften geharnischter Polizisten bereit. Ein Demonstrant erklärt mir, dass die Regierung eine Erhöhung der Brennstoffpreise angeordnet habe, und dass man sich dass keinesfalls gefallen lassen werde. Der Preisanstieg beträgt ca. zehn Prozent für Diesel, Kerosin und Haushalts-Gas, erfahre ich aus der Zeitung.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Den darauf folgenden Tag verbringe ich im Appartment mit Lesen. Es ist Generalstreik. Keine Privatfahrzeuge, keine Taxis und Busse, nur Krankenwagen und Polizeiautos sind erlaubt. Im Himal -Magazin stoße ich auf einen hervorragenden &lt;a href="http://www.himalmag.com/2008/january/essay_climate_change.html"&gt;Artikel zum Klimawandel&lt;/a&gt;. Die Szenarien sind düster und was man an Fluten in Südasien in den letzten Jahren erlebt habe, sei nur ein Anfang.   Vorhersagbarkeit und Intensität des Monsuns werde immer wechselhafter. Zusätzlich würden bedingt durch die Gletscherschmelze im Himalaya immer gewaltigere Wassermassen aus dem Hochgebirge gen Tal strömen. Wenn die Schmelze ihren Höhepunkt erreicht hat, so die nicht wirklich gute Nachricht, werde diese Gefahr abgelöst von Zeiten der Dürre. Heute mächtige Ströme wie Brahmaputra, Ganges und Indus würden dann nur noch während der Regenzeit Wasser führen, den Rest des Jahres glichen sie eher Rinnsalen. Das alles im bevölkerungsreichsten Gebiet der Erde. Im Sommer 2007 waren mehr als 20 Millionen Menschen von verheerendem Hochwasser betroffen. Im gleichen Gebiet mussten im November geschätzte 27 Millionen Menschen – viele zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres – unter den Auswirkungen des Zyklons Sidr leiden.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nach dem Generalstreik hat die Regierung die Treibstoffpreis-Erhöhung vorerst zurück genommen. Ob die geplanten Wasserkraftwerke in der Lage sind, den zu erwartenden Zuwächsen im Schmelzwasser standzuhalten, ist Expertenstreit. Ob ihnen bis zum Ende ihrer wirtschaftlichen Amortisierung genug Liquidität zur Verfügung steht, ist Ökonomie. Ob Badewannen und Elektro-Boiler den Reisenden ein realistisches Bild der Lage im Land vermitteln, ist fraglich. Dass Wasser und Energie irgendwann noch wertvoller und teurer werden, steht außer Frage.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-4560186418776999334?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/4560186418776999334/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=4560186418776999334' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/4560186418776999334'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/4560186418776999334'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2008/02/als-ich-kurz-nach-dem-jahreswechsel.html' title='What goes up, must come down'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12414603680866346482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/R7a_WML5AdI/AAAAAAAAACo/5TdZOhKFCQA/s72-c/respect+LOG_Solar+Panel+Kathmandu_Januar+2008_MBauer.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-8376109144456117742</id><published>2007-11-21T10:17:00.000+01:00</published><updated>2007-11-26T10:35:56.466+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Katharina Bogner'/><title type='text'>Liebe BlogLeserInnen,</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/R0qRN3uKDzI/AAAAAAAAATA/-QvIAdajHcE/s1600-h/ichupukaki.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/R0qRN3uKDzI/AAAAAAAAATA/-QvIAdajHcE/s200/ichupukaki.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137077992451346226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;heute sende ich von ein paar „Kiwis“ – so nennen sich die NeuseeländerInnen gerne - ein paar individuelle Einschätzungen zum Klimawandel.  &lt;p class="MsoNormal"&gt;NEUSEELAND ist das Land, das am weitesten von Deutschland/Österreich entfernt ist und löst wegen der vielfältigen Landschaft bei Kennern oder noch nicht da gewesenen und Herr der Ringe Fans Schwärmereien aus: sanfte grünen Hügelkette, hohe Farnwälder, spiegelklaren Seen und imposante Fjorde lassen das Herz vieler NaturliebhaberInnen höher schlagen. Das Land vermarktet sich entsprechend erfolgreich unter dem Slogan: „Pure New Zealand“. Trekkingtouristen, ob mit Rucksack oder Luxuswohnmobil, werden von dieser Reinheit genauso angezogen wie Abenteurer und Extremsportler.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/R0qQk3uKDxI/AAAAAAAAASw/kTZs2-a0J9o/s1600-h/mtcook.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/R0qQk3uKDxI/AAAAAAAAASw/kTZs2-a0J9o/s320/mtcook.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137077288076709650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Meine Reise führt mich auf die Südinsel und entlang der regenreichen Westküste zum Franz-Josef und Fox Gletscher, zum Milford Sound und danach an den höchsten Berg Neuseelands, dem Mount Cook/Aoraki (3.754 m. ü. M.), und ein paar türkisfarbenen Gletscherseen über den Arthurs Pass zurück an die Westküste.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;In Hokitika, dem Jadezentrum an der Westküste, unterhalte ich mit Steve, der ein Schmuckatelier mit Werkstatt besitzt. Er geht regelmäßig an den Flussufern und bei Ebbe am Strand die kostbare Jade bzw. Greenstone suchen. Für ihn waren in den letzten Jahren keine Veränderungen bemerkbar. Lediglich der vergangene Oktober war seines Erachtens enorm feucht und regenreich.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ein Busfahrer, der mich zum Fox-Gletscher bringt, versteht den momentanen Medienrummel zum Klimawandel nicht. Temperaturschwankungen seien für ihn natürlich, diese habe es schon immer gegeben, das sei nichts Beunruhigendes. Er verweist darauf, dass die Gletscher in Neuseeland wachsen. Seiner Meinung nach sei das ein Beweis, der gegen den Klimawandel spreche. Mehr Infos unter: &lt;a href="http://www.foxguides.co.nz/facts.asp"&gt;http://www.foxguides.co.nz/facts.asp&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/R0qQ8XuKDyI/AAAAAAAAAS4/xppjez0_5Qo/s1600-h/schaf_tekapo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/R0qQ8XuKDyI/AAAAAAAAAS4/xppjez0_5Qo/s200/schaf_tekapo.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137077691803635490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich unterhalte mich mit einer Mitarbeiterin von Air Safari in Lake Tekapo, die Rundflüge um den Mount Cook und das Gletschergebiet anbieten. Für sie hat es in den letzten Jahren keine Klimaänderung gegeben. Die vergangenen beiden Winter waren laut ihr jedoch sehr schneereich.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Im Besucherzentrums des Nationalparks auf dem Arthurs Pass (Arthurs Pass National Park) frage ich eine Rangerin nach ihren Beobachtungen zu Klima und Wetter in den letzten Jahren. Auch sie antwortet mir zuerst, dass keine Besonderheiten festzustellen waren. Sie fügt jedoch hinzu, dass das Wetter durchaus extremer geworden ist, die Winter seien kälter und schneereicher und die Sommer wärmer und trockener geworden.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;a href="http://www.doc.govt.nz/templates/PlaceProfile.aspx?id=38430"&gt;http://www.doc.govt.nz/templates/PlaceProfile.aspx?id=38430&lt;/a&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Lieber Marcus, ich habe meinen Rückflug zwar verschoben, jedoch nicht storniert!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Viele Grüße,&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Katharina&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-8376109144456117742?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/8376109144456117742/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=8376109144456117742' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8376109144456117742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8376109144456117742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/11/liebe-blogleserinnen.html' title='Liebe BlogLeserInnen,'/><author><name>respect</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05440267144589126121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/R0qRN3uKDzI/AAAAAAAAATA/-QvIAdajHcE/s72-c/ichupukaki.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-8833355150577145343</id><published>2007-11-14T22:57:00.000+01:00</published><updated>2007-11-23T10:05:28.440+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marcus Bauer'/><title type='text'>Nächster Halt: Malda</title><content type='html'>Fast sieben Stunden lang haben wir uns im Linienbus von Siliguri ins 270 km entfernte Malda durchschütteln lassen. Die Strasse hat schwer gelitten unter dem Hochwasser, das im Sommer weite Teile Ostindiens heimgesucht hatte. An einer beschädigten Brücke, die nur noch die Belastung von einem Fahrzeug pro Überquerung aushält, haben wir 488 LKW gezählt. Mit dem Zählen hatten wir erst nach einigen Minuten Fahrt entlang dem Stau angefangen. Es müssen wohl weit über 700 gewesen sein. &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RztwNcBpTjI/AAAAAAAAACQ/QnN0iMKeejY/s1600-h/respect+LOG_Ozbus+in+Malda_Nov+2007.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 297px; height: 220px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RztwNcBpTjI/AAAAAAAAACQ/QnN0iMKeejY/s320/respect+LOG_Ozbus+in+Malda_Nov+2007.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5132819576482516530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am nächsten Abend sitzen wir in gemütlicher Runde vor dem Hotel, als ein Bus auf das Grundstück einbiegt. Eigentlich nicht ungewöhnlich, hätte der Bus nicht ein belgisches Kennzeichen. Als die Tür geöffnet wird steigen 16 Menschen weißer Hautfarbe aus, es ist definitiv kein Asiate darunter. Des Rätsels Lösung: Die britische Agentur &lt;a href="http://www.ozbus.co.uk/"&gt;OzBus&lt;/a&gt; bietet die Extrem-Alternative zum Fliegen an. Einen regulären Linienbus-Service zwischen London und Sydney – und zurück. 10.000 Meilen, über 16.000 km. Ganz gemütlich Überland – von England nach Frankreich, weiter über Deutschland, Tschechien, Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, die Türkei, den Iran, Pakistan nach Indien – bis nach Malda eben.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RztwmcBpTkI/AAAAAAAAACY/lEcZtfdwP6w/s1600-h/respect+LOG_Scooby_Nov+2007.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 177px; height: 226px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RztwmcBpTkI/AAAAAAAAACY/lEcZtfdwP6w/s320/respect+LOG_Scooby_Nov+2007.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5132820005979246146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Seit 9 Wochen seien sie bereits unterwegs, teilt mir ein junger Mann namens Scooby mit. Oder waren es nur acht – er weiß es nicht mehr so genau. Die Reisenden zeichnen sich nicht gerade aus durch Mitteilungsdrang – vielleicht sind sie zu müde, vielleicht haben sie schon zuviele (und vermutlich immer die gleichen) Fragen beantworten müssen. Das Essen bestellen sie sich auf ihr Zimmer – mit Ausnahme eines Mannes, der etwas abseits im Restaurant in einen Roman vertieft ist. Und Marcus, dem Reiseleiter. Ihm war am Vorabend bei den Feierlichkeiten zu Diwali, dem großen indischen Fest, ein Feuerwerkskörper in der Hand explodiert und hat eine üble Brandblase hinterlassen. Die Tatsache, dass ich in Begleitung einer Krankenpflegerin reise, versichert uns seiner Gesellschaft beim Abendessen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Trip findet erst zum zweiten Mal statt – die letzte Gruppe habe eine Woche Vorsprung, erzählt er. Er selbst genieße die Reise sehr und es wird auch nicht seine letzte sein. Was ist schon dabei einige Monate (vielleicht Jahre) seines Lebens in einem Linienbus zu verbringen. Die Reisegruppe rekrutiert sich ausschließlich aus dem angelsächsischen Raum – 50 Prozent Briten, ein Drittel Iren und der Rest “Aussies” und “Kiwis”. Die ganze Fahrt habe bisher super geklappt, die Stimmung im Bus sei gut – nur ein Mitfahrer habe unterwegs aufgegeben.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RztxVsBpTlI/AAAAAAAAACg/ys-1yejmZv4/s1600-h/respect+LOG_Abendessen+mit+Reiseleiter_November+2007.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 232px; height: 183px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RztxVsBpTlI/AAAAAAAAACg/ys-1yejmZv4/s320/respect+LOG_Abendessen+mit+Reiseleiter_November+2007.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5132820817728065106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Reise wird immer wieder für ein paar Tage zum Sightseeing unterbrochen. Gerade war die Truppe für zwei Tage in Darjeeling – mit einem Jeep, weil das einfacher ist den Berg hoch. Ein Teil der Gruppe ist schon in Kadmandu ausgestiegen und wird auf anderem Weg nach Kalkutta nachkommen (ob sie die Extremität der Reise durch einen Kontinentalflug abschwächen vermag er nicht zu sagen, das sei deren Ding). Ohnehin sei zumindest bei dieser Fahrt nicht ohne Flug auszukommen. Die eigentlich geplante Route über Tibet/China und  Laos nach Thailand musste gestrichen werden, weil die Pass-Straßen zu eng für den Bus seien. Mein Begleiter, ein Reiseveranstalter mit Spezialgebiet Nordost-Indien, schlägt die Alternativroute über das Brahmaputra-Tal, Manipur und Birma/Myanmar  vor. Marcus macht sich fleißig Notizen und ist ganz aufgeregt, diese guten Nachrichten (es geht also doch!) seinem Chef zu übermitteln.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Für diesen Trip heißt die Route Kalkutta-Bangkok per Flugzeug, von wo aus es mit einem anderen Bus weitergeht über Malaysia, Indonesien, Ost-Timor nach Australien – wenn nichts dazwischenkommt.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Marcus wird von Kalkutta aus mit dem Bus zurückfahren nach England. Ob er unserer Einladung nach Siliguri folgen wird, bleibt abzuwarten. Es gäbe genug Gesprächsstoff für mehrere Abendessen.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Katharina, wirst du jetzt deinen Rückflug stornieren?&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-8833355150577145343?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/8833355150577145343/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=8833355150577145343' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8833355150577145343'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8833355150577145343'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/11/nchster-halt-malda.html' title='Nächster Halt: Malda'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12414603680866346482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RztwNcBpTjI/AAAAAAAAACQ/QnN0iMKeejY/s72-c/respect+LOG_Ozbus+in+Malda_Nov+2007.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-1626670330391318639</id><published>2007-10-19T10:45:00.000+02:00</published><updated>2007-10-20T10:48:04.037+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Katharina Bogner'/><title type='text'>Gespäche aus Australien</title><content type='html'>Hallo miteinander,&lt;br /&gt;so, nun folgen ein paar interessante Interviews aus Victoria/Australien, die ich in den letzten Wochen gefuehrt habe. Wie bereits erwaehnt, bin ich von der landschaftlichen Vielfalt der vielen australischen Nationalparks sehr begeistert. Die Parks bestehen meist seit Jahrzehnten und sind nach meinen Einschaetzungen bei der Bevoelkerung sehr willkommen und akzeptiert. Die Menschen, die ich getroffen haben, erzaehlten stolz von "ihren" Parks und deren wunderbaren Naturschaetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren die Great Alpine Road entlang, das ist eine ca. 100 km lange Panoramastrasse durch die viktorianischen Alpen, und machen in Bright am Bufallo Nationalpark halt (&lt;a href="http://www.parkweb.vic.gov.au/1park_display.cfm?park=151"&gt;http://www.parkweb.vic.gov.au/1park_display.cfm?park=151&lt;/a&gt;). Der Park besteht seit 1898! und beheimatet eine einzigartige subalpinen Pflanzen- und Tierwelt, die mit den immer wiederkehrenden Buschfeuern zu (ueber)leben gelernt hat / die Natur scheint die Feuer gerade zu zu brauchen. Ein Anliegen der Ranger ist es, die BesucherInnen auf die enorme Regenerationsfaehigkeit der Fauna und Flora nach Waldbraenden aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich unterhalte mich mit dem Ranger Mick Kiinan. Er erzaehlt mir, dass seiner Meinung nach die Winter kuerzer werden, dann jedoch enorm viel Schnee faellt. Die Sommer seien in den letzten Jahren sehr heiss, in den Jahren 2003 und 2006 gab es jeweils Jahrhundertwaldbraende. Er bemerke noch keine Aenderungen bei Flora und Fauna. Seiner Meinung nach seien die gefuehrten Wanderungen nach den Waldbraenden enorm wichtig, um den Besuchern zu zeigen, wie die Natur mit solchen Ereignissen umgeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren weiter an die Kueste nach Lakes Entrance, hier muenden einige Fluesse und Seen direkt ins Meer.&lt;br /&gt;Scott leitet hier ein YHA. Er erzaehlt, dass es im Juni und Juli diesen Jahres einige Ueberschwemmungen gegeben habe. Daher gaebe es jetzt, im September und Oktober, ungewoehnlich viele Muecken. Das sei fuer ihn sehr aussergewoehnlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Reise geht weiter in den Tarra Bulga Nationalpark (&lt;a href="http://www.parkweb.vic.gov.au/1park_display.cfm?park=194"&gt;http://www.parkweb.vic.gov.au/1park_display.cfm?park=194&lt;/a&gt;) . Das Gebiet liegt in einem kleinen Tal, das von einem enorm feuchten (Mikro)Klima beherrscht wird und einen cold/temperatured Regenwald beheimatet. Margrate leitet hier mit ihrem Mann einen kleinen Campingplatz und meint, sie haette keine Aenderungen in der Natur in den letzten Jahren bemerkt. Die Sommer seien jedoch waermer und es gaebe weniger Regen. Sie ist jedoch davon ueberzeugt, dass bald ein sehr deutlicher und bemerkbarer Klimawandel kommen wird. Sie erzaehlt von dem nahen Atomkraftwerk und aeussert ihre Bedenken. Man sollte ihrer Meinung nach diese Kraftwerke eher durch Windkraftparks ersetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter geht es in die Grampians. Der Park liegt ca. 3 Stunden westlich von Melbourne. Die lokale Bevoelkerung besteht teilweise aus verschiedenen Aborigines/Staemmen. Auch hier haben die Buschfeuer der letzten Jahre viele Wanderwege zersteuert. Doch ich lerne im Besucherzentrum, dass durch die Feuer die Landschaft "gesaeubert" wird und dies durchaus positive Auswirkungen hat. In den Grampians werde ich mit Naturkraeften konfrontiert, die ich aus Europa nicht kenne. Eine Gailwarnung (starker Sturm) kann  mich zuerst nicht davon abhalten, eine kleine Wanderung zu unternehmen. Als mich die enormen Windboehen fast von der Strasse wehen, kehre ich ins Eco/Hostel in Halls Gap (&lt;a href="http://www.tourism.sa.gov.au/tourism/plan/cs_Grampians_YHA.pdf"&gt;http://www.tourism.sa.gov.au/tourism/plan/cs_Grampians_YHA.pdf&lt;/a&gt;) zurueck. Das Niedrigenergiehaus wurde vor 5 Jahren gebaut und wird zum Teil mit eigenem Solarstrom betrieben und wurde u. a. mit dem  "Tourism for Tomorrow Award" ausgezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Gruesse soweit,&lt;br /&gt;Katharina&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-1626670330391318639?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/1626670330391318639/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=1626670330391318639' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/1626670330391318639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/1626670330391318639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/10/gespche-aus-australien.html' title='Gespäche aus Australien'/><author><name>respect</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05440267144589126121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-3426430115299100631</id><published>2007-10-05T11:06:00.000+02:00</published><updated>2007-10-08T09:30:29.796+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marcus Bauer'/><title type='text'>Eingefleischte Vegetarier</title><content type='html'>01. Oktober 2007&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die e-Mail einer Freundin informiert mich, dass Welt-Vegetariertag ist. Ein Link verweist auf die Website der &lt;a href="http://vegetarismus.ch/klimaschutz"&gt;Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus&lt;/a&gt;. Appetitanregend wirkt auf mich die Querverbindung zum Klimaschutz. Die hinterlegte Internetseite präsentiert Statements zu den klimatischen Auswirkungen des Fleischkonsums:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;“Gemäss dem neuen Bericht der Ernährungs- und Agrarorganisation der Vereinten Nationen (FAO) erzeugt der Nutztiersektor mehr Treibhausgase, gemessen in CO2-Equivalente – 18&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Prozent – als das Transportwesen. Er ist ebenfalls eine grosse Quelle für Bodenerosion und Wasserverschmutzung.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Pete Hodgson, der Neuseeländische Minister für Energie, Wissenschaft und Fischerei wird zitiert:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;“Eine Tonne Methan, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;das wichtigste Treibhausgas in der Landwirtschaft, hat denselben Effekt auf die globale Klimaerwärmung wie 23 Tonnen Kohlendioxid (CO2). Eine Milchkuh produziert jährlich 75 kg Methan, was über 1,5 Tonnen Kohlendioxid entspricht. Natürlich verhält sich die Kuh dabei ganz natürlich. Aber es scheint so, dass die Menschen dabei vergessen, dass die Landwirtschaft ein Industriezweig ist. Wir ebnen das Land, säen Weideland, züchten Nutztiere und so weiter. Es ist ein von Menschen gemachtes Geschäft, nicht etwas natürliches. Darin sind wir sehr gut, deshalb stieg die Methangasemission um 150 Prozent in den vergangenen 250 Jahren, während die Kohlendioxidkonzentration nur um 30 Prozent angestiegen ist.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Und laut New Scientist vom 18. Juni 2007 ist&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;“Ein Kilogramm Rindfleisch [...]ist verantwortlich für mehr Treibhausgasemmissionen und andere Schadstoffe als eine 3-stündige Autofahrt während man alle Lichter zu Hause brennen lässt.”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vegetarier stellen die Frage, warum diese Fakten in der internationalen Klimadebatte ignoriert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RwYN_b8fCPI/AAAAAAAAABY/ZbBZsPQXEEQ/s1600-h/respect+LOG_Sujan+Chatterjee_Okt+2007.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 224px; height: 237px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RwYN_b8fCPI/AAAAAAAAABY/ZbBZsPQXEEQ/s320/respect+LOG_Sujan+Chatterjee_Okt+2007.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5117793410037516530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nun ist Indien, mein momentaner Aufenthaltsort, ein Land, in dem Kühe als heilig gelten. Die Liebe zum Paarhufer geht hier soweit, dass vor einigen Jahren die Indische Regierung sogar ein totales Verbot der Kuh-Schlachtung einführen wollte. (siehe &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/south_asia/2945020.stm"&gt;Artikel in BBC South Asia&lt;/a&gt;). Am Mittag treffe ich Sujan Chatterjee, einen renommierten Vogelkundler aus Kalkutta. Als unser Small-Talk auf das Thema Welt-Vegetariertag kommt, fängt Sujan an zu schmunzeln. Seiner Meinung nach sei das Gebot kein Rindfleisch zu essen ein Disaster, weil herumstreunende Rinder maßgeblich zur Schädigung von Waldgebieten beitrügen. Er erzählt eine Anekdote, die sich während eines Treffens mit einem hohen Schutzgebiets-Offizier zugetragen hat. Sujan: “Sir, I suppose there must be more than 1 lakh (d.h. 100.000) cows living in the Tiger Reserve.” Der Offizier erwidert ironisch: ”Excuse me, Sir, but unfortunately I have to correct you. It must be more than 2 lakhs.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RwYNiL8fCOI/AAAAAAAAABQ/5qjilK1w3jk/s1600-h/respect+LOG_K%C3%BChe+in+Delhi_Okt+2007.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 214px; height: 286px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RwYNiL8fCOI/AAAAAAAAABQ/5qjilK1w3jk/s320/respect+LOG_K%C3%BChe+in+Delhi_Okt+2007.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5117792907526342882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Diese Zahl ist übertrieben, dennoch kann Indien eindrucksvolle Zahlen bzgl. der Hörnertiere vorwiesen. Im Jahr 2003 beherbergte das Land 185,2 Millionen Kühe, hinzu kamen 97,9 Millionen Büffel (siehe &lt;a href="http://www.nddb.org/statistics/population_india_species.html"&gt;National Dairy Development Board&lt;/a&gt;) Die Statistik lässt offen, ob diese Zahlen nur die Nutztiere oder auch freilaufende Wiederkäuer beinhalten – andere Schätzungen gehen von bis zu 400 Millionen Tieren aus. Bei einer Gesamtbevölkerung von über 1 Milliarde Menschen ist es verständlich, dass Indien viele Kühe als Milchlieferanten und Büffel als Arbeitstiere benötigt. Eine Quote von fünf Menschen auf eine Kuh ist aber bedenklich. Ebenso ein “Aussetzen” der Tiere, sobald sie unproduktiv geworden sind – ob aus religiösen Gründen, oder bedingt durch ein Schlachtverbot.&lt;br /&gt;Die Landesfläche Indiens ist zu über 23 Prozent bewaldet. Das Drama sind laut Sujan die herumstreunenden Tiere, die auch vor den derzeit 597 Schutzgebieten nicht halt machen. Eine Studie (siehe &lt;a href="http://unesdoc.unesco.org/images/0011/001138/113896eo.pdf"&gt;Biodiversity Conservation through Ecodevelopment&lt;/a&gt;) verdeutlicht die Situation im Palamau Tiger Reserve im Bundesstaat Jharkhand: In der Pufferzone des Parks weiden 43.000 Kühe, 677 weitere in der Kernzone.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RwYOcr8fCQI/AAAAAAAAABg/dGETvf67CIQ/s1600-h/respect+LOG_Illegale+Landnahme+in+Nationalpark_Okt+2007.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RwYOcr8fCQI/AAAAAAAAABg/dGETvf67CIQ/s320/respect+LOG_Illegale+Landnahme+in+Nationalpark_Okt+2007.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5117793912548690178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Sachverhalt ist komplex. In einigen (Schutz-)Gebieten wie dem Keoladeo Ghana National Park in Bharatpur, Rajasthan oder den Bergwiesen in einigen Teilen des Himalaya tragen die Nutztiere zum Erhalt der Landschaft bei. In anderen Regionen steht die Artenvielfalt – darunter auch einige “Flagship species” – durch die herumstreunenden Haustiere unter großem Druck.&lt;br /&gt;Die Pastoralwirtschaft ist in manchen Gebieten und Gesellschaftsgruppen die traditionelle Einkommensquelle, sodass auch soziale und wirtschaftliche Hintergründe berücksichtigt werden müssen. Eine Generalisierung der Thematik ist folglich problematisch. “Wichtig ist vielmehr ein lokalspezifischer Ansatz”, so die Forderung des Chefredakteurs des indischen Magazins “Protected  Area Update”, Pankaj Sekhsaria.&lt;br /&gt;Für Palamau schlägt die Studie ein kontrolliertes Weiden innerhalb des Park, jedoch außerhalb der Kernzone vor. Zudem sei die Verbreitung alternativer Futterquellen und die Schaffung von Alternativeinkommen anzuraten. Wie aber schafft man Alternativeinkommen in der Umgebung von Schutzgebieten? Vielleicht bietet Tourismus hier eine Möglichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin vorerst ratlos, ob ich die ausgezeichnete vegetarische Küche Indiens unterstützen werde, oder wann immer möglich Rindfleisch konsumiere. Eines ist aber klar – ob man nun die indischen&lt;br /&gt;Avantgarde-Forderung "Esst mehr Fleisch" oder den westlich-europäischen Ansatz "Esst weniger Fleisch" verfolgt: Der methanfreisetzende Viehbestand muss weniger werden!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-3426430115299100631?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/3426430115299100631/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=3426430115299100631' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/3426430115299100631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/3426430115299100631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/10/eingefleischte-vegetarier.html' title='Eingefleischte Vegetarier'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12414603680866346482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RwYN_b8fCPI/AAAAAAAAABY/ZbBZsPQXEEQ/s72-c/respect+LOG_Sujan+Chatterjee_Okt+2007.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-170003518845887177</id><published>2007-09-27T16:30:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T18:33:49.137+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Katharina Bogner'/><title type='text'>Australien / Victoria</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;Nun bin ich schon etwas ueber 2 Wochen “down  under” und es gibt wieder einmal ein paar Zeilen zu berichten. Im Gegensatz zu  Mauritius, wo ich ein "festes" zu Hause hatte, bin ich hier mit Rucksack  unterwegs und wohne meist in Hostels. Dort gibt es Internet, jedoch muss ich  wegen der relativ hohen Gebuehren staendig auf die Uhr sehen... Daher ist mein  erster Bericht etwas kurz, ich hoffe bald mal eine etwas guenstigere  Internetoption zu finden.&lt;/div&gt; &lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;Ich reise momentan in der Umgebung von Melbourne  im Staat Victoria (link&gt; &lt;a href="http://www.visitvictoria.com/"&gt;www.visitvictoria.com&lt;/a&gt;) im Suedosten von  Australien herum. Meist in Nationalparks – es gibt etwas ueber 60 Schutzgebiete  alleine im oestlichen Teil von Victoria (link&gt; &lt;a href="http://www.parkweb.vic.gov.au/"&gt;www.parkweb.vic.gov.au&lt;/a&gt;) , die  landschaftlich enorm unterschiedlich sind, in den letzten 10 Tagen wanderte ich  ueber enorme Granitfelsbloecke, genoss 90 Meilen Sandkueste und wanderte durch  einen Regenwald! Begleitet wurde ich auf meinem Weg von sehr offenen und  aeusserst gastfreundlichen AustralierInnen... &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-170003518845887177?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/170003518845887177/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=170003518845887177' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/170003518845887177'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/170003518845887177'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/09/australien-victoria.html' title='Australien / Victoria'/><author><name>respect</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05440267144589126121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-7909511943009154732</id><published>2007-09-25T09:32:00.001+02:00</published><updated>2009-06-16T12:25:15.512+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marcus Bauer'/><title type='text'>Monsun in Kalkutta und den Sunderbans</title><content type='html'>&lt;span style="" lang="DE"&gt;Als respect mich letzte Woche fragte, ob ich von meinen Eindrücken und Erfahrungen bzgl. Klimawandel im LOG Book berichten möchte, habe ich zurückhaltend reagiert. Ich bin erst vorigen Mittwoch in Kalkutta angekommen und ich war mir nicht sicher, ob meine Arbeit und die notwendige Sozialisierung mir genügend Freiraum lassen würden. Zu diesem Zeitpunkt bot mir die Hauptstadt des indischen Bundesstaates West-Bengalens jedoch noch gewohnte Eindrücke: die mittagliche Hitze, das bunte und geräuschvolle Treiben auf den Straßen, der Verkehr und ab und an ein Regenschauer.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RvyxFr8fCFI/AAAAAAAAAAM/Syrq_0Fq2Zs/s1600-h/respect+LOG_%C3%9Cberflutete+Stra%C3%9Fe+in+Kalkutta_Sept+2007_MBauer.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 333px; height: 252px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RvyxFr8fCFI/AAAAAAAAAAM/Syrq_0Fq2Zs/s320/respect+LOG_%C3%9Cberflutete+Stra%C3%9Fe+in+Kalkutta_Sept+2007_MBauer.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5115157988039919698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Nach dreitägigen Regenfällen wate&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ten aber gestern abend Menschen vor&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; meiner Haustür durch knietiefes Wasser (siehe Artikel im &lt;span class="MsoHyperlink"&gt;&lt;span style="color:navy;"&gt;&lt;a href="http://www.telegraphindia.com/1070925/asp/calcutta/story_8356328.asp"&gt;Telegraph&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;). Man kennt diese Bilder aus Kalkutta und für viele Leute hier schien es nicht so spektakulär zu sein wie für mich. Ob es ein Resultat des Klimawandels ist, oder ob eher das marode Kanalisationssystem verantwortlich ist, meine Neugier geweckt: Was ist dran am Klimawandel? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ich heiße Marcus Baue&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;r und bin derzeit für den indischen Reiseveranstalter und Consultant &lt;a href="http://www.helptourism.com/"&gt;Help Tourism&lt;/a&gt; tätig. Daneben fröhne ich meiner journalistischen Ader m&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;it Wort und Bild. Nach einem mehrmonatigen Praktikum bei respect in Wien und einem Forschungsaufenthalt in Indien, habe ich&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Mitte diesen Jahres mein Masterstudium Nachhaltiger Tourismus abgeschlossen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RvyyqL8fCGI/AAAAAAAAAAU/fteZMtjJ3QM/s1600-h/respect+LOG_Sunderbans+clouds_Sept+2007.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RvyyqL8fCGI/AAAAAAAAAAU/fteZMtjJ3QM/s320/respect+LOG_Sunderbans+clouds_Sept+2007.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5115159714616772706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Letzte Woche war das Boot zweier Bekannter in den Sunderbans im Sturm leckgeschlagen und beinahe gekentert. Die Jungs hatten sich durch jahrelange Beschäftigung im Team eines &lt;a href="http://www.agricolus.de/"&gt;&lt;span class="MsoHyperlink"&gt;&lt;span style="color:navy;"&gt;Tourismusprojektes&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; genug Geld zusammengespart, um sich mit einem Boot selbständig zu machen. Transfers und Cruises in den Nationalpark wollten sie anbieten.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Jetzt sind sie gerade nochmal mit einem blauen Auge davongekommen und können weiter an der Verwirklichung ihres Traumes arbeiten. Am Tag darauf erhalte ich wieder Berichte von drei gekenterten Booten. Meine Kollegen erachten das nicht als ungewöhnlich für diese Jahreszeit und die Region. In den Sunderbans, größter Mangrovenwald der Welt im weltweit größten Flussdelta, ist K&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;limawandel momentan &lt;i style=""&gt;das &lt;/i&gt;Thema. Zwei Inseln sind angeblich schon verschwunden (siehe Artikel &lt;span class="MsoHyperlink"&gt;&lt;span style="color:navy;"&gt;&lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/6319921.stm"&gt;BBC News&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;). Es wird viel geschrieben, geforscht und große Umwelt-NGOs geben sich die Klinke in die Hand. Inwieweit Klimawandel auch für die lokale Bevölkerung ein Thema ist, hoffe ich bald bei einem persönlichen Besuch herauszufinden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RvyzRL8fCHI/AAAAAAAAAAc/o9mkvgsCjbY/s1600-h/respect+LOG_De+Sarkar_Sept+2007.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RvyzRL8fCHI/AAAAAAAAAAc/o9mkvgsCjbY/s320/respect+LOG_De+Sarkar_Sept+2007.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5115160384631670898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Über seine Eindrücke bzgl. Klimawandel in Kalkutta, ca. 150 km nördlich der Sunderbans gelegen, hat mir heute morgen der 65-jährige Partha De Sarkar, ein Offizier der Indischen Airforce im Ruhestand, berichtet. Früher habe es einen permanenten Winterregen von ca. 6 Wochen gegeben. Er erinnert sich an abgesagte Cricket-Spiele in Eden Garden. Heute sei dieser dauerhafte Regen faktisch verschwunden. Auch der Monsun als durchgehende Jahreszeit sei nicht mehr da. Heute regne es eine Woche, danach sei es wieder trocken, worauf wieder Regen folgt. Regenfälle gebe es nur noch bei Tiefdruckgebieten. Diese hätten zwar früher den Monsun eingeläutet, er habe aber danach auch bei Hochdruck angehalten. Auch sei der Winter wärmer geworden. Temperaturen von 5 Grad Celsius hätte er schon lange nicht mehr erlebt, ebenso wenig einen Pullover benötigt. Statt Kälte bestünde der Winter heute nur noch aus dickem Nebel. Das ganze Klimamuster habe sich verändert. Auf den immer trockener werdenden Sommer folge ein unbedeutender Winter, darauf wieder der Sommer. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Marcus Bauer&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Kalkutta, 25. September 2007&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-7909511943009154732?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/7909511943009154732/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=7909511943009154732' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/7909511943009154732'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/7909511943009154732'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/09/als-respect-mich-letzte-woche-fragte-ob.html' title='Monsun in Kalkutta und den Sunderbans'/><author><name>Marcus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12414603680866346482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_QxJXi34qoCY/RvyxFr8fCFI/AAAAAAAAAAM/Syrq_0Fq2Zs/s72-c/respect+LOG_%C3%9Cberflutete+Stra%C3%9Fe+in+Kalkutta_Sept+2007_MBauer.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-349143125973526953</id><published>2007-09-22T18:21:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T18:44:00.502+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christina Röhrer'/><title type='text'>Fiji - Yasawa Islands</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;How local communities have become part and parcel of tourism in Fiji's Yasawa islands (Sunset Beach Resort, Waya island)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The Yasawa islands are one of Fiji's tourist hotspots due to the easy access by the "Yasawa Flyer", an ultra modern catamaran. People of all ages, though mainly the younger travelers like to go island hopping on the so called 'Bula (=welcome) Pass", a 1-3 weeks "travel as much as you like" ticket.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;People in the islands live from subsistence agriculture and fishing and there are no shops. Beside tourist resorts that are run by foreigners or Fijians from the mainland on leasehold land I have come across an interesting and inspiring example of community business.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sunset Beach Resort on Waya island (as some other resorts in the region) is owned by one clan of the nearby village. Management functions of the resort rotate on an annual basis between the families of this clan. The resort trains and employs people from the village from their and other clans. In order to give nearly everyone an opportunity to earn and learn resort staff rotates on a weekly basis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christina Röhrer,&lt;br /&gt;Fiji Islands&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-349143125973526953?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/349143125973526953/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=349143125973526953' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/349143125973526953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/349143125973526953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/09/fiji-yasawa-islands.html' title='Fiji - Yasawa Islands'/><author><name>respect</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05440267144589126121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-1619147156090205829</id><published>2007-09-22T16:10:00.000+02:00</published><updated>2007-10-17T10:56:03.104+02:00</updated><title type='text'>New Author Marcus Bauer</title><content type='html'>respect is pleased to announce that our former trainee Marcus Bauer joind the blog as an author. Marcus is currently in India, he studied "Sustainable Tourism" at the "Fachhochschule Eberswalde". From March until July 2006 he was working in our office at Vienna.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-1619147156090205829?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/1619147156090205829/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=1619147156090205829' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/1619147156090205829'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/1619147156090205829'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/09/new-author-marcus-bauer.html' title='New Author Marcus Bauer'/><author><name>respect</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05440267144589126121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-8923320594178825976</id><published>2007-09-16T18:20:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T18:29:09.364+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christina Röhrer'/><title type='text'>Fiji -  where nature is plentiful and abundant &amp; where worrying about tomorrow has never been part of the culture</title><content type='html'>I want to buy fruits in a village, but people explain to me that fruits had always been for free. "Can I get you one?" - and I get the most wonderful papaya.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We, tourists and locals sit around a campfire. It is quite late already and our hosts are about to put in a huge log, big enough to keep the fire going all night. I sort of suggest that a smaller log would easily be good enough. But no - "We care for today, tomorrow we worry about tomorrow. There is always enough."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The feeling of life in abundance gives me the impression of being in paradise, the South Pacific paradise as you would expect it. This now makes me understand better why the paradise feeling makes it hard for e.g. resort employees to understand the need for conserving energy or water. And why worry about climate change as this is not happening "today"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;However, looking at the country in more depth makes me see the slums emerging around the capital city Suva, get some understanding of a politically non satisfactory situation (since the recent coup the army has been ruling the country) and feel the tensions between the indigenous Fiji population and the Indo-fijians.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indian workers who had arrived in the first quarter of this century, a time when Fiji was a  British Colony, nowadays account for about half of the country's population. As they are not indigenous Fijian they have remained without land rights. About 87% of the land in Fiji is under the National Land Trust and community owned. Therefore only the remaining % of land can be bought as freehold land and indigenous land can be leased. And in times of crisis there is always the threat that leases will not be extended.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christina Röhrer,&lt;br /&gt;Fiji Islands&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-8923320594178825976?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/8923320594178825976/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=8923320594178825976' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8923320594178825976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8923320594178825976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/09/fiji-where-nature-is-plentiful-and.html' title='Fiji -  where nature is plentiful and abundant &amp; where worrying about tomorrow has never been part of the culture'/><author><name>respect</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05440267144589126121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-5817732521124784127</id><published>2007-09-14T13:00:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T18:29:29.817+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Katharina Bogner'/><title type='text'>Mauritius – die Trauminsel</title><content type='html'>&lt;span style=""&gt;Mauritius liegt oestlich von Suedafrika und Madagaskar im Indischen Ozean und wird mit seinen tuerkisfarbenen Lagunen und weissen Sandstraenden als “tropische Trauminsel” vermarktet. Die unabhaengige Republik ist jedoch nicht nur Bade- und Tauchparadies, sondern die Heimat von Hindus, Christen und Moslems, die meist friedlich zusammen leben und in einer diversifizierten, stetig wachsenden Oekonomie (Finanzen, Tourismus und herstellende Industrie) leben. Besonders der Tourismus – die Insel praesentiert sich mit enorm vielen 4- und 5-Sterne Hotels - bringt Mauritianern und auslaendischen Investoren Wohlstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/Rupu995NkTI/AAAAAAAAAHU/1rkSWAB9mOo/s1600-h/mauritius_impressions.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/Rupu995NkTI/AAAAAAAAAHU/1rkSWAB9mOo/s400/mauritius_impressions.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5110018738070851890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Warum Mauritius?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Eigentlich ist Mauritius keine persoenliche Traumdestination von mir, jedoch lebt meine Tante mit Familie seit 16 Jahren auf der Insel und somit entschloss ich mich nach 9 Jahren zu meinem dritten Inselbesuch. Nach den ersten Tagen meines Aufenthaltes vermied ich das Haus mittags zu verlassen oder&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;nur mit Sonnenschirm nach draussen zu gehen. Eine Gepflogenheit, die ich bei meinem letzten Besuch nicht beachten musste. Mein Onkel Rajoo ist Mauritianer und bietet Bootausfluege fuer Touristen an. Er nimmt mich waehrend meines Aufenthaltes manchmal zu einem Schnorchelausflug zum Korallenriff mit, das fast die ganze Insel wie ein Ring umgibt. Auch hier muss ich Veraenderungen feststellen: viele bunte Fische umkreisen mich neugierig, in meinen Erinnerungen hatte man wegen der riessigen Fischschwaerme fast keine Sicht auf den 5m tiefen Meeresgrund.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Diese Beobachtungen machen auch Mauritianer, die auf dem Wasser arbeiten. Die ruecklaeufige Fischzahl bestaetigt mir &lt;b style=""&gt;Rajoo&lt;/b&gt;. Ich befrage weitere Personen nach ihren persoenlichen Beobachtungen bezueglich Klimawandel. Meine Fragen drehen sich um die Veraenderungen in der Temperatur, bei Pflanzen und Tieren und das Auftreten von Naturereignissen, wie Hochwasser oder Stuerme. Was mich weiter interessiert ist, welche Massnahmen die Menschen in ihrem Umfeld, am Arbeitsplatz und bei der Regierung vornehmen oder reklamieren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RuptZN5NkOI/AAAAAAAAAGs/w6RKqXkxlg0/s1600-h/elisabeth.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RuptZN5NkOI/AAAAAAAAAGs/w6RKqXkxlg0/s200/elisabeth.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5110017007199031522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;Elisabeth Adaya, Gardenmanager, Maritim Hotel ****&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Elisabeth ist Deutsche und lebt mit Unterbrechungen bereits 18 Jahre auf Mauritius. Sie hat die Verantwortungen fuer die Gaerten des Maritim Hotels, das an der Westkueste der Insel liegt. Sie beschreibt die zunehmende Hitze in den Sommermonaten (November bis Mai). Moskitos waeren in den letzten Jahren vermehrt aufgetreten und aggressiver geworden. Die Vegetation habe sich ihrer Meinung nach nicht veraendert. Jedoch haette es in den letzten Jahren einige Springfluten gegeben, die sie vorher nicht beobachtet habe. Fuer ihre Arbeit im Hotel bedeute das viel Strandarbeit,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Korallen und Muscheln werden bei angespuelt, die taeglich beseitigt warden muessten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RuptnN5NkPI/AAAAAAAAAG0/AQXzh3ZO5-A/s1600-h/ranjit.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RuptnN5NkPI/AAAAAAAAAG0/AQXzh3ZO5-A/s200/ranjit.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5110017247717200114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt; Ranjit Dhuama, Chef de partie, Legends Hotel ****&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Ranjit is responsible for all could meals in the Legends Hotel, on the south-coast of &lt;/span&gt;&lt;st1:country-region&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Mauritius&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:country-region&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;. He tells me about hotter summer months, a colder winter and rising water level. Ranjit mentions the tsunami in December 2005, which &lt;/span&gt;&lt;st1:country-region&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Mauritius&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:country-region&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt; infected, as well. Tourists would hesitate a few months to book vacations, but they forgot very rapidly claims the Chef. Anti-cyclones would come up more easily in the past. He mentions the rising air-pollution and the smog in the cities. Concerning the state, there is nothing done against pollution so far says Ranjit. In the hotel they do save water and paper very successfully.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RupuDN5NkQI/AAAAAAAAAG8/zKrq3ER46-g/s1600-h/stellio.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RupuDN5NkQI/AAAAAAAAAG8/zKrq3ER46-g/s200/stellio.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5110017728753537282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Stellio Soobee, official guide in the Pamplemousse Botanical Garden&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Stellio guides tourists around the Botanical Garden since 40 years. He noticed that summer and winter getting hotter. About five years ago, he needed a jumper in could months, like September. Now he doesn’t. More mosquitoes have been around in the last years. The variety of plants would not change, but plants get more diseases nowadays. They would need more pesticides for protection. Even his home garden would need more care because of heat and diseases, Stellio claims. On his opinion, government could invest more on the defeat of plant-diseases.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RupudN5NkRI/AAAAAAAAAHE/78aTU4HACI4/s1600-h/ruttum.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RupudN5NkRI/AAAAAAAAAHE/78aTU4HACI4/s200/ruttum.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5110018175430136082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Ruttum Kumar Ranethany, Service, Wiener Walzer Café, Pamplemousse&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Ruttum arbeitet im Wiener Walzer Café in Pamplemousse, dessen Kuchen besonders bei Touristen sehr beliebt zu sein scheint. Er meint, dass sich das Wetter in den letzten Jahren nicht geandert habe. Nur in diesem Jahr gaebe es mehr Regen. Im Winter seien vermehrt Fluten aufgetreten und der Wasserlevel wuerde in den letzten Jahren ansteigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RupuuN5NkSI/AAAAAAAAAHM/WqV9rxFK5H0/s1600-h/shalini.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RupuuN5NkSI/AAAAAAAAAHM/WqV9rxFK5H0/s200/shalini.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5110018467487912226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Shalini Thowry, Souvenir Shop, Pereybere&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Shalini owes a souvenir shop in Pereybere, on the north cap of &lt;/span&gt;&lt;st1:country-region&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Mauritius&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:country-region&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;. She noticed that in winter it gets colder and in summer it is even warmer. The tsunami in December 2005, which affected the Isle as well, was very frightening for her. Shalini is afraid of another tsunami. Concerning plants, in the last years vegetables are periodly not available or very expensive, so that Mauritians can hardly afford them. Shalini says that the number of cars has been increasing rapidly and air pollution is sometimes very annoying. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Katharina Bogner&lt;br /&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-5817732521124784127?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/5817732521124784127/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=5817732521124784127' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/5817732521124784127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/5817732521124784127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/09/mauritius-die-trauminsel.html' title='Mauritius – die Trauminsel'/><author><name>respect</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05440267144589126121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/Rupu995NkTI/AAAAAAAAAHU/1rkSWAB9mOo/s72-c/mauritius_impressions.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-8810211060518043048</id><published>2007-09-11T12:56:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T18:29:51.499+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christina Röhrer'/><title type='text'>Unexpected and interesting - some observations</title><content type='html'>Fiji, 11. Sep. 2007&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I am writing this note after having spent about three weeks in Taveuni, the  smallest of the four major islands of Fiji. Taveuni, which as many other islands  of Fiji is of vulcanic origin, still counts with 80% rainforest cover and is  surrounded by pristine, unbleached reefs with an immense diversity of ecosystem.   &lt;p&gt;Climate change - more questions than answers  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Climate change" - hmmm - can you tell me more?"  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Walking along the beach I met Ida Shankaran (4 Jan - fotos - coastal erosion  1 and 2 please choose the better one), a primary school teacher. "We used to  cross 40 meters of grass in our garden to reach the seashore". The sea has  swallowed the land in front of her house. The family has now put a stone barrier  to protect the house a bit from the waves. "We may need to another place, but we  like living on the shore. Everybody here just comes to the beach and takes out  sand for construction. We do not let people do this any more on our beach!" In  her view there was far too little advice for local people available.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Drekety village on Quamea, a small island near Taveuni I had the honor to  be invited to the regional chief's home. He said "Climate change has affected  our weather pattern. Before we had seasons, now you cannot predict. Everything  has changed."  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;By boat I passed by a surfcamp resort under construction, an overseas  investment on a remote beach. Noticing the power of the waves and erosion on the  beach I happened to say to the builders that this investment might be taken away  by the sea even before the first guests arrive. Days later I met them again.  "You were so right. Can you imagine, we stored coconuts just next to the huts we  are building and last night the sea took all the coconuts"  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Passing through Suva, Fiji's capital city, I met Prof. William Aalbersberg  who heads the Institute for Applied Sciences &lt;a href="http://ias.fst.usp.ac.fj/" target="_blank"&gt;http://ias.fst.usp.ac.fj/&lt;/a&gt; at the University of the South  Pacific, the major information and training hub for the Pacific region. He has  been working on adaptation to climate change for over a a decade. I was  impressed by his experience and the way how the institute works in a  people-centered and participatory way with local communities, e.g. and among  many other activities within the ongoing Integrated Coastal Management Programme  using vetiver grass &lt;a href="http://www.vetiver.com/" target="_blank"&gt;http://www.vetiver.com/&lt;/a&gt;  which has about 1m long roots for  soil erosion management. Climate change in Fiji as much as elsewhere in the  world is just one overlying problem, one that aggreavates existing problems  people have. Therefore listening to and starting from where the people stand is  key to the Institute's work.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;However, how to best factor adaptation to climate change into planning and  investments remains a big challenge ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Christine Röhrer&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-8810211060518043048?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/8810211060518043048/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=8810211060518043048' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8810211060518043048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/8810211060518043048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/09/unexpected-and-interesting-some.html' title='Unexpected and interesting - some observations'/><author><name>respect</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05440267144589126121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-4592686857095345666</id><published>2007-09-10T17:02:00.001+02:00</published><updated>2007-10-02T18:30:09.829+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christina Röhrer'/><title type='text'>First Impressions</title><content type='html'>&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="background: transparent url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;" align="center"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/sinjavina/Klimalog"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.de/sinjavina/RuVX6wNOuFE/AAAAAAAAAF0/vyf6_i6lI7I/s160-c/Klimalog.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px;" height="160" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/sinjavina/Klimalog" style="color: rgb(77, 77, 77); font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;klimalog&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;The first impressions from Christine from the Fiji Islands (please click on photo to see all pictures).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-4592686857095345666?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/4592686857095345666/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=4592686857095345666' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/4592686857095345666'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/4592686857095345666'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/09/first-impressions.html' title='First Impressions'/><author><name>respect</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05440267144589126121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-3075762827766923003</id><published>2007-08-10T11:50:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T18:30:40.697+02:00</updated><title type='text'>General Information on Climate Change</title><content type='html'>A very detailed description and defintion regarding the global climate change and further information/links could be found on &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Climate_change" target="_blank"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-3075762827766923003?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/3075762827766923003/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=3075762827766923003' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/3075762827766923003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/3075762827766923003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/08/general-information-on-climate-change.html' title='General Information on Climate Change'/><author><name>respect</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05440267144589126121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-5488335526756230662</id><published>2007-07-30T16:25:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T18:30:58.168+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Katharina Bogner'/><title type='text'>Bald geht es los...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/Rq4C_3R6GYI/AAAAAAAAABs/VU5n_w6WqkY/s1600-h/kb.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/Rq4C_3R6GYI/AAAAAAAAABs/VU5n_w6WqkY/s320/kb.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5093011524796684674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Meine Names ist Katharina Bogner. Beschreibungen zur eigenen Person sind nicht ganz einfach, denke ich, da ich mich weder besonders hervortun, noch gerne in eine Schublade gesteckt werden möchte. Nun, ich bin für respect als Beraterin für die Entwicklung eines Nachhaltigen Tourismus tätig, interessiere mich besonders für den Alpenraum und entwickle für das Große Walsertal (Ö/Vorarlberg) touristische Angebote. Als frisch geprüfte Bergwanderführerin und leidenschaftliche Yoga-Praktizierende habe ich mich in letzter Zeit stärker mit Gesundheit und Bewegung in der Natur auseinandergesetzt und möchte in Zukunft auch in diesem Umfeld tätig werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich mich für die Entwicklung eines Nachhaltigen Tourismus einsetze und einen starken Bezug zur Natur und den Alpen habe,  ist die Thematik des Klimawandels für mich sehr präsent. So werde ich auf meiner bevorstehenden Reise nach Maurititus, Australien und Neuseeland die Menschen vor Ort zu ihren Vorstellungen, Ideen, Sorgen, Wünschen hinsichtlich des  Klimawandels befragen - eine gute Gelegenheit, um mit "Einheimischen" in Kontakt zu treten, finde ich. Ich freue mich auf das Reisen und die Gespräche!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-5488335526756230662?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/5488335526756230662/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=5488335526756230662' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/5488335526756230662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/5488335526756230662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/07/bald-geht-es-los.html' title='Bald geht es los...'/><author><name>katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10286242678894248415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/Rq4C_3R6GYI/AAAAAAAAABs/VU5n_w6WqkY/s72-c/kb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-722966089888154870.post-6732439492343628481</id><published>2007-07-23T17:31:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T18:31:15.855+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christina Röhrer'/><title type='text'>Exploring the limits of a debate – perceptions and perspectives from the South Pacific</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RqTLH3R6GWI/AAAAAAAAABY/b8h9Ls2TVjE/s1600-h/chr.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RqTLH3R6GWI/AAAAAAAAABY/b8h9Ls2TVjE/s320/chr.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090416814794086754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Christine Röhrer has spent fifteen years of her career working on environment  and development, about half of the time being posted to developing countries in  Central America and Africa. She is now employed as Environment Adviser by the UK  government Department for International Development (DFID). &lt;/p&gt; &lt;p&gt;Whilst small islands, sustainable tourism and climate change have been part  and parcel of her diverse portfolio of work (e.g. negotiations of the  sustainable development plan for Small Island Developing States), she is now  about to fulfil her life-time dream. She will take a three months break to  travel to the South Pacific. From mid August onwards she will be out on islands  in Micronesia, Melanesia and Polynesia. Being passionate about water she is  likely to spend most of her time in the ocean admiring and enjoying the natural  beauty and wildlife of coral reefs, her favourite ecosystem. &lt;/p&gt; &lt;p&gt;But she also wants to use her time there for listening, learning and looking  beyond: Due to climate change part of the paradise, some of the islands, island  groups, even whole nations are literally going to drown soon. For a few of them  emigration and resettlement plans exist already. But how do people think and  feel about it? Are there any messages we should listen to more carefully,  thoughts missing in our intellectual and political debates in the North? &lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;respect &lt;/span&gt;is happy to announce that following our request she has agreed to  occasionally share pieces of thoughts with us.&lt;/p&gt;Pease, visit also our web-page at &lt;a href="http://www.respect.at/content.php?id=248&amp;amp;m_id=6&amp;amp;ch_id=66"&gt;www.respect.at&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/722966089888154870-6732439492343628481?l=klimalog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klimalog.blogspot.com/feeds/6732439492343628481/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=722966089888154870&amp;postID=6732439492343628481' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/6732439492343628481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/722966089888154870/posts/default/6732439492343628481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klimalog.blogspot.com/2007/07/exploring-limits-of-debate-perceptions.html' title='Exploring the limits of a debate – perceptions and perspectives from the South Pacific'/><author><name>respect</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05440267144589126121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_X4ZksY1uIek/RqTLH3R6GWI/AAAAAAAAABY/b8h9Ls2TVjE/s72-c/chr.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
